Krawalle erwartet

Gegen Beitar: Alarmstufe Rot bei der Austria

Fans von Beitar Jerusalem jubeln im Stadion, schwenken israelische Flaggen und gelb-schwarze Schals.
© IMAGO/NurPhoto
Beim Conference-League-Rückspiel gegen Beitar Jerusalem ist mit Ausschreitungen zu rechnen.
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Das Hinspiel, gespielt im rumänischen Ploiesti, gewann die Austria nach starker zweiter Hälfte mit 2:1. Am Donnerstag (20.30 Uhr/live ORF & im OE24-Live-Ticker) geht es in der 3. Quali-Runde ans Rückspiel und den kommenden Gegner für den Sieger aus Dinamo Minsk gegen SC Braga (0:1).

Doch bevor die Europacup-Partie überhaupt angepfiffen wird, ist schon mit hitziger Stimmung zu rechnen.

Beitar-Fans für Gewalt bekannt

Der Gegner Beitar ist nicht irgendein Klub aus Jerusalem. Selbst der Name leitet sich von der Betar-Bewegung, einer rechtsextremen zionistischen Jugendorganisation in den 1920ern, ab. Der Verein hat eine Nähe zu Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und ist für rechtsextreme Gewaltausbrüche bekannt.

Im Hinspiel gegen die Veilchen blieb es relativ ruhig, in der vorherigen Runde gegen AEK Larnaca griffen die Israelis aber Fans der Zyprioten vor dem Stadion an.

Nicht nur deshalb, sondern auch weil es ein Klub aus Israel ist und die politische Lage angespannt ist, werden Gegendemonstrationen in Wien-Favoriten und vor allem rund um die Generali-Arena erwartet, teilweise sind diese bereits angekündigt. Mit hoher Polizei-Präsenz ist zu rechnen.

Beschränkter Ticktverkauf

Rund 900 Plätze bekam Beitar im Auswärtsblock zur Verfügung gestellt. Damit die neutralen Sitze im Stadion weder von Gästefans noch Demonstranten eingenommen werden, hat die Austria die Tickets auf der Längsseite beschränkt. Die Karten bleiben im geschützten Verkauf und gehen nie in den freien Verkauf über.

Rein sportlich ist mit einer ähnlichen Partie wie zuletzt zu rechnen: Beitar setzt auf viel Ballbesitz, damit werden die Veilchen auf schnelles Umschaltspiel setzen. Vor allem auch, weil sie einen Ein-Tor-Vorsprung aus dem 2:1-Erfolg verteidigen.

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