Wr. Neustadt

Fünfkampf-WM: 112 Athleten an der Schmerzgrenze

Eine brasilianische Athletin überquert ein Hindernis beim Militär-Fünfkampf, Zuschauer im Hintergrund.
© ORF
Mauern erklimmen, durch Wasser kämpfen, präzise schießen, Granaten werfen, 8.000 Meter durchs Gelände hetzen – der Militärische Fünfkampf lässt keine Gnade zu.
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112 Kämpfer aus 17 Nationen liefern sich bei der WM ein brutales Kräftemessen.

Königsdisziplin des Militärsports

„Der Militärische Fünfkampf repräsentiert am meisten die physischen Herausforderungen des Militärs", so Oberst Christian Krammer. Hier zählt nicht Spezialisierung, sondern Vielseitigkeit bis zur totalen Erschöpfung.

Der Hindernislauf als Höllenritt

Spektakulär, aber gnadenlos: Oberwachtmeister Stefan Dörflinger gesteht ehrlich, dass der Schmerz erst nach dem Adrenalinrausch zuschlägt.

Eine Woche, kein Entkommen

Die WM zieht sich über sieben Tage täglicher Höchstleistung – mentale Stärke wird zur Überlebenswaffe.

Brasilien räumt ab

Bei der 68. Militär-WM sichert sich Brasilien zwei Titel, Österreichs fünf Athleten kämpfen sich zu Silber und zweimal Bronze.

Die Theresianische Militärakademie war heuer zum siebenten Mal Austragungsort der Titelkämpfe. Grund dafür sei die Infrastruktur, die laut Bundesheer optimale Voraussetzungen für einen Bewerb dieser Größenordnung biete: Die Sportstätten liegen nahe nebeneinander und auch die Unterkünfte für die Sportler seien vorhanden.

Fazit: Wer hier besteht, hat mehr bewiesen als sportlichen Ehrgeiz – pure Willenskraft.

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