Regenbogenparade
FPÖ tobt wegen Knutsch-Foto auf Neos-Truck
Die freiheitliche Fraktion, die eher nicht für die Unterstützung des Pride Month und der LGBTIQ+-Community bekannt ist, fand das bunte Treiben am Wochenende offensichtlich wenig amüsant. Noch viel mehr ärgerte man sich aber über den Truck der Neos auf der Regenbogenparade am Samstag. Darauf war nämlich ein großes Bild angebracht, das FPÖ-Chef Herbert Kickl beim innigen Kuss mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigt.
Wut-Attacke wegen "Heuchelei und Doppelmoral"
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker ortet wegen dieser Aktion ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsproblem beim politischen Gegner. Das Verhalten der Pinken sei für den freiheitlichen Mediensprecher "an Heuchelei und politischer Verlogenheit nicht mehr zu überbieten".
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"Noch vergangene Woche in der Plenarsitzung des Nationalrats hat sich die pinke Fraktion ans Rednerpult gestellt und vor 'KI-unterstütztem Rufmord' und Deepfakes gewarnt. Wenn es aber darum geht, den Chef der stärksten Partei im Land auf einer öffentlichen Veranstaltung unter dem eigenen Parteilogo herabzuwürdigen, ist den pinken Moralaposteln offenbar jedes noch so schmutzige Mittel recht“, so Hafenecker.
Für den freiheitlichen Mediensprecher messen die NEOS eindeutig mit zweierlei Maß. "Wenn man die NEOS politisch kritisiert und von metaphorischen Geldkoffern spricht, wird Frau Meinl-Reisinger sofort nervös und klagt, was das Zeug hält. Aber selbst schreckt sie dann nicht davor zurück, politische Mitbewerber mit billigsten, diffamierenden Fake-Bildern in den Schmutz zu ziehen“, kritisierte Hafenecker.
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