Vor Griechenland-Spiel

Erst Kapitän, dann heim: Darum schickt Klopp Gnabry zurück

Jürgen Klopp tröstet Serge Gnabry nach einem UEFA Nations League-Spiel in Amsterdam.
© IMAGO/osnapix
Serge Gnabry führte Deutschland erstmals als Kapitän aufs Feld. Nun ist er zurück in München. Jürgen Klopp erklärt, warum der Angreifer Pause bekommt.
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Vor dem Nations-League-Hit gegen Griechenland in Thessaloniki (ab 20.45 Uhr im Sport24-Liveticker) verließ Serge Gnabry vorzeitig das DFB-Camp. Gegen Serbien hatte Jürgen Klopp dem Bayern-Profi noch die Kapitänsbinde anvertraut. Zwei Tage später ging es zurück nach München.

Eine neue Verletzung steckte nicht hinter der Abreise. Allerdings hatte Gnabry beim 2:0 gegen Serbien die Belastung gespürt. Nach 45 Minuten nahm ihn Klopp vom Feld. Die frühe Auswechslung gehörte zum dosierten Aufbau des Angreifers.

Kapitänsbinde statt Freifahrtschein

Der 31-Jährige war nach seiner langen Verletzungspause erst vor wenigen Wochen zurückgekehrt. Auch beim Nationalteam sollte er deshalb behutsam Spielpraxis sammeln. Die Premiere als Kapitän änderte daran nichts.

"Es geht darum, in den Rhythmus zu kommen. Er hat es gut gemacht, aber er braucht natürlich auch noch Zeit", erklärte Klopp.

Weitere Trainingstage beim DFB hielt der Bundestrainer deshalb nicht für sinnvoll. Gnabry setzt seinen Aufbau nun beim FC Bayern fort.

Ein Fußballspieler der deutschen Nationalmannschaft läuft während eines Spiels im Stadion.
Gegen Serbien trug Gnabry erstmals die Kapitänsbinde. © Getty Images

Erst Augsburg, dann Dreitagestakt

Dort wartet auf die Mannschaft von Vincent Kompany nach der Länderspielpause ein dichtes Programm. Den Auftakt macht die Partie gegen den FC Augsburg, danach folgen weitere Spiele im Dreitagestakt. Für Gnabry bieten sich damit Gelegenheiten, seine Einsatzzeit schrittweise zu steigern.

Einen persönlichen Höhepunkt nahm er vom Nationalteam bereits mit: Gegen Serbien durfte er Deutschland erstmals als Kapitän aufs Feld führen. "Ein Tag, auf den ich sehr stolz bin", sagte Gnabry.

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