Der ehemalige Trainer von Manchester City plant laut einem Bericht des "Mirror", beim Champions-League-Heimspiel gegen Paris Saint-Germain am 14. Oktober im Etihad Stadium dabei zu sein. Es wäre sein erster Besuch bei seinem Ex-Klub seit seinem Abschied im Mai.
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Guardiola hatte sich bereits unmittelbar nach dem Urteil demonstrativ hinter Manchester City gestellt. Gemeinsam mit einem Foto, das ihn mit Klubchef Khaldoon Al Mubarak zeigt, veröffentlichte der 55-Jährige eine emotionale Botschaft an die Fans.
"Ich will, dass jeder einzelne Manchester-City-Fan auf der ganzen Welt weiß, dass ich hier bin; mehr denn je. (...) Lasst mich klarstellen – wir werden das gemeinsam durchstehen. Ich liebe euch alle", schrieb Guardiola.
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Nun soll er seine Unterstützung auch persönlich zeigen wollen. Dem Bericht zufolge habe Guardiola gegenüber hochrangigen Managern erklärt, er wolle "bei seinen Leuten sein". Damit würde er erstmals seit seinem Abschied wieder bei einem Heimspiel im Etihad Stadium auf der Tribüne sitzen.
City weist Vorwürfe zurück
Der Hintergrund ist der schwerwiegende Schuldspruch gegen Manchester City. Eine unabhängige Kommission befand den Klub in 115 Anklagepunkten im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League für schuldig. Nach den Feststellungen soll City unter anderem zwischen 2009 und 2018 Einnahmen mithilfe von Vereinbarungen künstlich dargestellt haben.
Manchester City weist die Vorwürfe weiterhin zurück und hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Der Klub spricht von "klaren Fehlern" in der Entscheidung und betont, über "umfassende, unwiderlegbare Beweise" zu verfügen, die die eigene Position stützen würden.
Guardiolas geplanter Besuch wäre damit vor allem ein Zeichen der Verbundenheit mit seinem langjährigen Arbeitgeber. Der Spanier hatte Manchester City über Jahre geprägt und den Klub zu zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen geführt. Seit seinem Abschied im Mai ist er nicht mehr offiziell für den Verein tätig.
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