Tierschutzverein

Ein Geschirrspüler für 100 Tiere: Assisi-Hof mit Spendenaufruf

Ein Meerschweinchen sitzt neben einem Futternapf auf Streu in einem Gehege.
© Österreichischer Tierschutzverei
Die geretteten Tiere in Stockerau brauchen täglich Futter. Weil ein Industriegeschirrspüler dringend benötigt wird, bittet der Österreichische Tierschutzverein nun um Spenden.
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Am Assisi-Hof des Österreichischen Tierschutzvereins herrscht täglich Hochbetrieb. Hunde, Katzen, Esel, Ziegen, Schafe, Minischweine, Kaninchen, Meerschweinchen, Igel und sogar ein Leguan werden mehrmals am Tag versorgt. Was viele nicht sehen: Nach jeder Fütterung bleiben Berge von Futternäpfen und Wasserschalen zurück, die gründlich gereinigt werden müssen. "Viele Schützlinge kommen krank, geschwächt, verletzt oder direkt nach einer Operation auf den Hof", weiß Hofleiterin Stephanie Lang. "Umso wichtiger ist es, mögliche Keim- und Infektionsquellen so weit wie möglich zu reduzieren."

Ein Schwein frisst aus einem rosa Napf im Freigehege mit Bäumen und Holzzäunen.
Der Österreichische Tierschutzverein bittet um Spenden. © Österreichischer Tierschutzverei

An jedem Morgen müssen hunderte Schalen wieder sauber sein. Ein gewöhnlicher Geschirrspüler aus dem Haushalt stößt dabei längst an seine Grenzen. Für die enorme Menge und die hohen Anforderungen an die Hygiene braucht es ein leistungsstarkes Industriegerät. Doch genau dieses fehlt derzeit. Für die Anschaffung werden rund 6.000 Euro benötigt. Mit dem neuen Geschirrspüler könnte das Team viel Zeit sparen und seine Kräfte dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden: bei den Tieren.

Ein Igel frisst aus einem roten Napf in einem mit Streu ausgelegten Gehege.
Hygiene wird im Assisi-Hof großgeschrieben. © Österreichischer Tierschutzverei

Der Assisi-Hof versorgt seine tierischen Bewohner an jedem einzelnen Tag des Jahres. Jeder gespendete Euro bringt das Projekt nun dem Ziel näher, die tägliche Arbeit nachhaltig zu erleichtern. Am Ende geht es nicht um ein simples Küchengerät, sondern um bessere Bedingungen für jene Tiere, die in Stockerau nach teils schweren Schicksalsschlägen ein sicheres Zuhause gefunden haben.

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