Mysterium

Krems: Fake-Zwingerhusten-Panik in Hundezone

Den Hunden geht es soweit gut.
© Getty Images
Ein Aushang am Zugang zur Hundezone am Behördenhafen sorgte für erhebliche Unruhe unter den lokalen Hundehaltern.
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Vonseiten der Stadtverwaltung existiert jedoch weder eine Schließung des Areals noch gibt es Belege dafür, dass die Atemwegserkrankung derzeit tatsächlich häufiger auftritt.

Auslöser der Verwirrung war das Flugblatt eines vermutlich übereifrigen Besuchers der Kremser Hundefreilauffläche. In dem Text, der über mehrere Tage hinweg am Tor des eingezäunten Geländes hing, wurden andere Tierhalter dazu aufgerufen, auf Krankheitsanzeichen zu achten oder die Wiese vorsichtshalber zu meiden, da sich angeblich etliche Hunde mit Zwingerhusten infiziert hätten. Parallel dazu kamen in den sozialen Netzwerken Vermutungen und Fragen auf, ob der Hinweis von offizieller Stelle stammte.

Keine behördliche Mitteilung

Tierschutzstadtrat Christoph Hofbauer (FPÖ) entkräftete diese Mutmaßungen auf Nachfrage der NÖN deutlich: "Dabei handelte es sich um keine behördliche Mitteilung. Der Zettel wurde inzwischen auch wieder abgenommen." Nach Angaben des Politikers – der selbst einen Hund besitzt – gebe es keinerlei Anzeichen für eine Häufung dieser stark ansteckenden Atemwegserkrankung. Überdies verwies er darauf, dass hierzulande schätzungsweise 90 Prozent aller Hunde gegen Zwingerhusten geimpft sind.

Rechtliche Schritte oder ein Einschreiten der Stadt gegen die bislang unbekannte Person, die den verunsichernden Hinweis angebracht hat, sind nicht vorgesehen. "Ich gehe nicht davon aus, dass hier böse oder kriminelle Absichten dahinterstecken", betonte Hofbauer abschließend.

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