Angst um Abwehrchef

DFB-Star droht WM-Aus

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Riesige Sorge um Nico Schlotterbeck bei der Weltmeisterschaft: Dem deutschen Innenverteidiger droht nach einer Verletzung im Spiel gegen die Elfenbeinküste das vorzeitige WM-Aus.
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Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann bangt aktuell um den Abwehrstar, nachdem dieser beim 2:1-Sieg in Toronto nach nur 13 Minuten umgeknickt war. Obwohl er sich noch bis zur Halbzeitpause auf dem Spielfeld durchkämpfte, folgte danach die Auswechslung. Nagelsmann bestätigte bereits öffentlich, dass das Innenband betroffen ist und die Situation gar nicht gut aussieht.

Bitterer Verdacht im Stadion

Nach ersten Untersuchungen noch direkt im Stadion in Toronto haben die Mediziner den schlimmen Verdacht geäußert, dass sich der Profi von Borussia Dortmund das Band am Sprunggelenk gerissen hat. Schon auf der Trainerbank war die Schwellung am linken Gelenk deutlich zu sehen. Am Sonntag soll eine genaue Untersuchung per MRT im Teamquartier in Winston-Salem Klarheit bringen. Bestätigt sich die schlimme Befürchtung, ist das Turnier für den gesetzten Verteidiger gelaufen.

Beim Regenerationstraining am Sonntag-Vormittag, das ohne den verletzten Abwehrspieler stattfand, suchte der Bundestrainer intensiv das Gespräch mit dem Mannschaftsarzt Jochen Hahne. Die beiden besprachen die Situation über zehn Minuten lang auf einer Mauer am Trainingsplatz. Im Lager des deutschen Teams hoffen nun alle auf eine Entwarnung, da das Weiterspielen mit einem gerissenen Band extrem gefährlich wäre und zu langfristigen Schäden führen könnte.

Hoffnung vor dem MRT

Ein kleiner Funke Resthoffnung bleibt jedoch bestehen. Bei der Landung im Quartier in Winston-Salem am gestrigen Samstagabend wirkte der Spieler im Kreise seiner Familie wieder sichtlich gelassener. Er konnte die Flugzeugtreppe sogar ohne sichtbare Humpel-Bewegungen hinuntergehen. Für den Bundestrainer wäre ein endgültiger Ausfall ein herber Schlag, da der Dortmunder in der Innenverteidigung fest gesetzt ist und eine Nachnominierung im aktuellen Stadium des Turniers reglementarisch nicht mehr möglich ist.

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Auswirkungen auf die Zukunft

Ein langfristiger Ausfall würde den Nationalspieler erneut hart treffen, nachdem er bereits in der vergangenen Saison wegen eines Meniskusrisses monatelang pausieren musste. Zudem könnte die Verletzung auch direkte Auswirkungen auf seine Vereinszukunft haben. In seinem bis 2031 laufenden Vertrag beim BVB ist eine Ausstiegsklausel verankert, die es bestimmten Klubs erlaubt, ihn bis zur Woche nach dem WM-Finale am Sonntag, 19. Juli, für eine Summe zwischen 50 und 60 Millionen Euro zu verpflichten. Zu diesen Vereinen zählt unter anderem Real Madrid, wo Trainer José Mourinho auf der Suche nach einem spielstarken Linksfuß für die Defensive ist.

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