FIFA-Paukenschlag

Erste große Nation widersetzt sich Infantino-Wahl

Ein Mann spricht bei einer Pressekonferenz neben dem FIFA-WM-Pokal und einem Mikrofon.
© AFP
Der Widerstand gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino nimmt immer weiter zu. Nach Wales spricht sich nun die erste große Nation gegen eine Wiederwahl aus.
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Seine Pläne zum Verkauf der Herren-, Frauen- und Klub-WM haben eine Lawine in Gang gesetzt, die Infantino nur mehr schwer stoppen kann.

Der walisische Verband (FAW) betonte bereits, dem Schweizer bei der kommenden Wahl zur Amtszeit 2027 bis 2031 keine Stimme mehr zu geben. Nun zieht der große Nachbar mit.

Laut "Sky News" bereitet die englische Football Association (FA) ein Schreiben vor, wonach auch ihre Stimme nicht an den jetzigen FIFA-Präsidenten gehen wird.

Gegenkandidaten könnten bereitstehen

Wales soll der FIFA ihre Entscheidung bereits mitgeteilt haben. Als Grund werden erhebliche Zweifel an Infantinos Amtsführung angegeben.

Die Entscheidung der FA wird aber wohl mehr Gewicht tragen. Geplant ist die Wahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 in Rabat, Marokko.

Lange galt eine Wiederwahl als sehr wahrscheinlich, mittlerweile treten mit UEFA-Präsident und Infantino-Kritiker Aleksander Čeferin, AFC-Präsident (Asien) Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa, CONCACAF-Boss (Nord- & Mittelamerika) Victor Montagliani oder FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström mehrere Gegenkandidaten auf.

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