Nur Gelb

Nächster Eklat bei WM-Rüpel Paredes

Ein argentinischer Fußballspieler lächelt im gestreiften Trikot auf dem Spielfeld.
© APA/AFP/PEDRO UGARTE
Noch mehr als seine Argentinien-Kollegen sorgte Leandro Paredes bei der WM für Gesprächsstoff. Zurück im Klub-Fußball macht der 32-Jährige wieder unschön auf sich aufmerksam.
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Am Ende des verlorenen WM-Finals gegen Spanien (0:1 n.V.) lieferten sich die Argentinier ein Handgemenge mit ihren Gegnern, ausgelöst von Leandro Paredes.

Nur wenige Wochen danach ist der Mittelfeldspieler bei seinem Klub Boca Juniors wieder im Einsatz – und wieder im Mittelpunkt.

Beim 2:2 gegen die Newell's Old Boys wird Fernando Guch in der 68. Minute zu Fall gebracht. Während dieser gerade aufstehen will, kommt Paredes angerauscht und schießt den Ball mit voller Wucht gegen den Spieler.

Nicht das erste Mal

Guch ging in Schmerzen zu Boden, zwischen den Teams brach sofort eine Rudelbildung aus. Wie so oft in seiner Karriere kam der Argentinier aber mit einer gelben Karte davon. Damit durfte er den späten Ausgleich im Auswärtsspiel seines Teams noch miterleben.

Apropos Gelb: Bei der WM 2022 sorgte er mit einer sehr ähnlichen Aktion für Schlagzeilen. Damals beförderte er die Kugel mit ebenso viel Wucht in Richtung der niederländischen Bank.

Auch damals kassierte er nur Gelb. Die härtere Strafe war aber wohl ohnehin der Bodycheck von Oranje-Kapitän Virgil van Dijk, der wiederum ihn unsanft zu Boden brachte.

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