Volksfest

Safety first: Betonklötze sichern Neustifter Kirtag

Gruppe in traditioneller Tracht beim Neustifter Kirtag vor einem geschmückten Hauseingang.
© Harald Artner
Ende August herrscht in Döbling wieder vier Tage lang Ausnahmezustand, wenn über 100.000 Gäste die hiesigen Heurigen und Marktstandln stürmen.
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Ab 20. August herrscht in Döbling wieder Ausnahmezustand. Vier Tage lang feiern mehr als 100.000 Gäste zwischen Heurigen und Marktstandln den Neustifter Kirtag. Heuer wird das Traditionsfest deutlich stärker abgesichert: Erstmals versperren Betonklötze die Zufahrten zum Festgelände. Auch mehrere hundert Kilo schwere Palmen kommen laut Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) als Barrieren zum Einsatz.

Dazu überwachen Drohnen mit Lichtkegeln das Gelände. Sie können Personen selbst durch die Weinberge verfolgen. Resch kündigt zudem eine starke Polizeipräsenz an. Auch beim privaten Sicherheitsdienst wird nachgelegt. Die Zahl der eingesetzten Kräfte wird in diesem Jahr auf mehr als 20 aufgestockt.

Tradition und Lebensfreude im Fokus

Neben der Sicherheit stehen aber Tradition und Lebensfreude im Mittelpunkt, wenn die Hauerkrone durch die Straßen getragen wird. "Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter, gute Gespräche, unsere hervorragenden Weine und natürlich auf ein paar gemütliche Stunden bei den Heurigen", erklärt Resch gegenüber oe24. "Der Neustifter Kirtag ist ein Stück Döbling. Hier spürt man, was unseren Bezirk ausmacht: unsere Winzer, unsere Heurigen, unsere Vereine, unsere Betriebe und vor allem die Menschen, die diese Tradition seit Generationen mit Leben erfüllen."

Vier Männer in traditioneller Tracht feiern draußen mit geschmücktem Kranz und Weinglas.
Weinbauverein Obmann Peter Wolff, Vinzenz Eischer und Bezirksvorsteher Daniel Resch. © BV19

Ein Spektakel für Groß und Klein scheint auf alle Fälle garantiert, denn: Mit Ringelspiel, Riesenrad und einer Mega-Hüpfburg sorgt Organisator Peter Wolff für ein buntes Kinderprogramm, das gezielt Familien ansprechen soll.

WK-Wien-Präsidentin vor Ort

Bezirksvorsteher Resch steht heuer erstmals Margarete Kriz-Zwittkovits als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien zur Seite, die in den Jahren zuvor bereits regelmäßig beim traditionsreichen Fest in Döbling zu Gast war. Ihre Teilnahme in ihrer neuen Funktion unterstreicht die enge Verflechtung von regionalem Weinbau, Gastronomie und dem Wirtschaftsstandort Wien.

Mann in Tracht hebt seinen Hut auf einem Jahrmarkt beim Neustifter Kirtag.
Bezirksvorsteher Daniel Resch. © Harald Artner

"Unsere Heurigen und Winzer sind nicht nur Teil unserer Kultur, sondern auch wichtige Wirtschaftsbetriebe. Sie schaffen Arbeitsplätze, halten Wertschöpfung in der Region und prägen das Bild von Döbling weit über die Bezirksgrenzen hinaus. Dass ich den Kirtag heuer gemeinsam mit Präsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits besuchen darf, freut mich daher besonders", so Resch. Zugleich betont er: "Beim Kirtag geht es nicht darum, wer welches Parteibuch hat. Hier geht es um unsere gemeinsame Stadt, unseren Bezirk und darum, miteinander eine gute Zeit zu verbringen. Das ist etwas, das Wien gut gebrauchen kann."

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