Ermittlungen

Banner gegen FC Bayern: Hausdurchsuchung!

So sah das Riesen-Transparent aus.
© FCB
Ein provokanter Streich bei der Meisterfeier des FC Bayern München hat ein juristisches Nachspiel: Monate nach dem Schmähbanner auf dem Marienplatz wurde die Wohnung eines Tatverdächtigen durchsucht. Der Rekordmeister hatte Strafantrag wegen Beleidigung gestellt.
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Die scherzhafte Provokation des Fußball-Rivalen am 17. Mai 2026 beschäftigt inzwischen die Münchner Justiz: Während Tausende Anhänger den Meistertitel des FC Bayern auf dem Marienplatz feierten, entrollten mutmaßliche Fans des Stadtrivalen TSV 1860 München ein riesiges Banner mit der Aufschrift "FC Bauern Hurensöhne". Das verfremdete Bayern-Logo war aus der Vogelperspektive deutlich zu erkennen und wurde auch im Fernsehen übertragen.

Nach Informationen mehrerer Medien stellte der FC Bayern im Juli Strafantrag gegen Unbekannt. Im Zuge der Ermittlungen kam es nun zu einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung bei einem Tatverdächtigen. Dabei suchten die Ermittler unter anderem nach elektronischen Geräten und möglichen Beweismitteln, die Aufschluss über die Planung der Aktion geben könnten.

Jetzt Entscheidung über Anklage

Der Vorfall hatte zunächst für Spott und Häme gesorgt. Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte die Aktion öffentlich mit einem Seitenhieb auf den Lokalrivalen kommentiert. Die juristischen Schritte zeigen jedoch, dass der Verein die Beleidigung nicht einfach auf sich beruhen lassen will.

Ob der Verdächtige tatsächlich für das Banner verantwortlich ist und ob es zu einer Anklage kommt, ist bislang offen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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