Bäderstudie vom Land OÖ ist "abgestanden"

Parkbad
© LInz AG
Besonders im stark wachsenden Linzer Süden muss die Infrastruktur mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt halten. 2021 haben SPÖ und FPÖ, ein neues Hallenbad in Ebelsbeg scheinbar als Wahlkampfgag präsentiert - bis heute gibt es keinen Baustart.
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Bei wiederholten Hitzewellen  gewinnen öffentlich zugängliche Badeangebote weiter an Bedeutung. "In einer Stadt an Donau und Traun muss jedes Kind die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Dafür braucht es ausreichend öffentliche Wasserflächen für Schulen, Schwimmkurse, Vereine und Familien. Öffentliche Bäder sind keine Luxusprojekte, sondern wichtige Infrastruktur für Sicherheit, Gesundheit und soziale Teilhabe", sagt Linzer Vizebürgermeisterin und Sportreferentin Karin Leitner (SPÖ) und fordert das Land OÖ auf, noch heuer seine mehr als zehn Jahre alte Bäderstudie noch heuer zu aktualisieren. Bevölkerungswachstum, Klimawandel, die hohe Auslastung bestehender Anlagen und Veränderungen im Zentralraum müssten in einer neuen Bedarfsplanung berücksichtigt werden.

Mehr Geld soll von Land fließen

Rund 40 Prozent der Gäste der Linzer Bäder kommen aus dem Umland. Linz übernimmt damit eine wichtige Versorgungsfunktion für den gesamten Zentralraum. Die SPÖ fordert daher auch eine faire Beteiligung des Landes an regional genutzter Infrastruktur.

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