Leichtathletik

Assefa verpasste Marathon-Weltrekord in Berlin

© Getty Images
Die Äthiopierin Tigst Assefa hat beim Berlin-Marathon nach einem dramatischen Finish den Weltrekord knapp verpasst.
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Die Afrikanerin hatte am Sonntag auf dem letzten Kilometer plötzlich mit Krämpfen zu tun und lief trotzdem in 2:11:04 Stunden Streckenrekord in der deutschen Hauptstadt und die drittschnellste Zeit in der Geschichte. Bei den Männern siegte Guye Adola aus Äthiopien nach der verletzungsbedingten Absage des kenianischen Weltrekordlers Sabastian Sawe in 2:02:51 Std.

Assefa verfehlte den Weltrekord von Ruth Chepngetich, die 2024 in Chicago nach 2:09:56 Stunden ins Ziel gekommen war. Die Kenianerin ist derzeit wegen eines positiven Dopingtests gesperrt. Ihr Weltrekord hat aber Bestand - auch nach dem 52. Berlin-Marathon. Assefa wiederholte ihren Triumph von 2022 und 2023. Vor drei Jahren war sie in 2:11:53 Stunden Weltrekord gelaufen. Dann nahm ihr Chepngetich die Bestmarke ab.

Bei nahezu optimalen Bedingungen lief die nach Angaben des Leichtathletik-Weltverbands 29-jährige Assefa angetrieben von mehreren Tempomachern und Zehntausenden Fans an der Strecke von Beginn an ein einsames Rennen bei den Frauen.

Enttäuscht über den geplatzten Weltrekord. © Getty Images

Die Olympia-Zweite von Paris und WM-Zweite von Tokio ging etwas langsamer an als Chepngetich bei ihrem Weltrekord in Chicago. Doch Assefa hielt das Tempo auf der zweiten Hälfte des Marathons konstant hoch. Als die Afrikanerin auf Weltrekordkurs war, hatte sie plötzlich mit Schmerzen zu kämpfen.

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