Große Ehre

Ambros: "Werde nicht auf 'Herr Professor' bestehen!"

Drei Erwachsene sitzen lächelnd in einer Kutsche vor einem historischen Gebäude.
© TZOe Zeidler-Künz
Den Titel "Austropop-Kaiser" trägt Wolfgang Ambros seit Jahrzehnten. Jetzt wurde er vom Bundespräsidenten gar zum "Professor" ernannt. An die Pension denkt er trotzdem nicht. Zum 75er gibt’s 2027 die neue Tour "Das Aller-Allerbeste".
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Wien. "Man kann mich anreden, wie man will. Natürlich auch gerne mit 'Herr Professor Ambros', aber darauf bestehen werde ich nicht!" Wolfgang Ambros war nach seiner großen Ehrung im oe24-Talk zu Scherzen aufgelegt. Am Mittwoch um 16 Uhr wurde unserem Austropop-Kaiser ja in der Hofburg von Bundespräsident Alexander Van der Bellen der Ehrentitel "Professor" verliehen.

Ein älterer Mann steht mit zwei Pferden vor einer Kutsche in einer Stadtstraße.
Wolfgang Ambros nach der Ernennung zum "Professor" bei einer Fiaker-Fahrt in Wien. © TZOe Zeidler-Künz

Eine Würdigung für das "lebenslange künstlerische Schaffen und seinen prägenden Einfluss auf die heimische Musiklandschaft" und eine kleine intime Feier, bei der nur die engste Familie rund um Ehefrau Uta und Sohn Matthias sowie Wegbegleiter wie Joesi Prokopetz mit dabei waren. "Die Präsidentschaftskanzlei hat das sehr streng limitiert", verrät Ambros, der die Ehrungen ja gewohnt ist. U.a. mit dem "Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" und den Goldenen Ehrenzeichen der Bundesländer Wien, Tirol und Niederösterreich. "Viel mehr werde ich nicht mehr bekommen."

Ein älterer Mann mit Sonnenbrille und eine Frau posieren lächelnd auf einer Stadtstraße.
Wolfgang Ambros mit seiner Ehefrau Uta Schäfauer © TZOe Zeidler-Künz
Zwei Männer stehen vor einer Pferdekutsche vor dem Hotel Sacher in Wien.
Austropop-Legende Wolfgang Ambros und oe24-Musikschef Thomas Zeidler-Künz © TZOe Zeidler-Künz

Im Anschluss ging es für den frisch gekürten Professor mit dem Fiaker zur Feier in die Wiener Walfischgasse ins Restaurant Plachutta, wo er auch seine Pläne zum kommenden 75. Geburtstag (19. März) verriet: "Der wird sicher nicht mehr so exzessiv gefeiert wie der 70er und mit 80 stehe ich sowieso nicht mehr auf der Bühne!"

Konzertplakat von Wolfgang Ambros für „Live 2027: Das Aller-Allerbeste“ mit Licht- und Raucheffekten.
Wolfgang Ambros zündet 2027 zu seinem 7er die Tour "Das Aller-Alerbeste". © Facebook

Bis dahin gibt’s aber noch jede Menge Konzerte, so geht Ambros ja 2027 mit dem neuen Programm "Das Aller-Allerbeste" auf Tour. Der erste Auftritt in München (14. April) ist bereits fixiert. In Wien sollte man ihn zum Jubiläum ja doch noch einmal auf die Hauptbühne beim Donauinselfest bitten.

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