"Die Grundidee zum Programm war, dass ich eine Grabrede halte für jemanden, mit dem ich sehr lange befreundet gewesen bin und mit dem ich viele Erinnerungen verbinde" TV-Kaiser Robert Palfrader hebt am Donnerstag (8. Oktober) im Wiener Stadtsaal sein 2. Solo-Programm "Testament" aus der Taufe. "Das ist weder Abschied, noch Vermächtnis oder Drohung. Eher die Erinnerung, dass eigentlich nicht viel überbleibt von so einem Leben. Maximal ein kleiner, im Idealfall großer Platz im Herzen derer, mit denen man sein Leben verbracht hat."
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Hat Palfrader selbst "noch kein Testament aufgesetzt", so musste er sich zuletzt doch deutlicher als gewünscht mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzen. "Das Programm war schon fertig geschrieben, bevor ich überhaupt erfahren habe, dass ich ein winziges, äh, massiveres medizinisches Problem habe." Eine verschleppte Infektion die zur Herzmuskelentzündung ausartete und ihn längere Zeit ins Krankenhaus brachte. "Ein Schuss vor den Bug, denn ich bin jetzt nur drei Jahre jünger als mein Vater war, als er gestorben ist."
Mit "Testament, das auf den 2018er Kabarett-Hit „Allein" und den Debütroman "Ein paar Leben später folgt, liefert Palfrader "pointierte Betrachtungen und Überlegungen zu allem, was man wissen muss, damit man in Frieden ruhen kann.“ Denn eines ist für ihn klar: "Man soll das Sterben nicht zu ernst nehmen. Es wird jeden erwischen, niemand kommt hier lebend raus."
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