Partydrogen als Medizin
Narrische Schwammerl sollen Depressionen heilen
Der psychoaktive Wirkstoff der Pilze, Psilocybin, wurde in einer wissenschaftlichen Versuchsreihe von Forschern des renomierten Londoner King's College an freiwilligen Probanden untersucht. Wenig überraschend wurden die Getesten high, der Wirkstoff wurde von den gesunden Personen aber gut vertragen.
Medizinisches Potenzial wird erforscht
Das medizinische Potenzial von entspannenden Drogen wie Marijuana, Ibogain und jetzt Psilocybin ist schon seit längerer Zeit in den Fokus der pharmazeutischen Forschung gerückt. An der John Hopkins Universität in Baltimore wurde im September sogar ein eigenes Forschungszentrum eingerichtet, das sich ausschließlich mit dem Nutzen psychedelischer Drogen für die Medizin befasst.
Dort hat man festgestellt, dass das Potenzial von Psilocybin weit über die Depressionsbehandlung hinausgeht: Die Wissenschaftler untersuchen die Wirksamkeit des Stoffes in der Suchttherapie, in der Alzheimerforschung, bei Migäne, Magersucht und Zwangsstörungen.
Positive Studien sind der erste Schritt für die Zulassung als legales Behandlungsmittel.
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