Große Pläne

Junger Ami kauft Geisterstadt um 1,4 Millionen Dollar

Verlassene Häuser und Ruinen in einer Geisterstadt mit umliegender, trockener Hügellandschaft.
© Instagram
Wo einst Tausende Menschen nach Silber suchten, lebt heute nur noch ein einziger Bewohner: Brent Underwood hat die verlassene Bergbaustadt Cerro Gordo in Kalifornien zu seinem ungewöhnlichen Zuhause gemacht.
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2018 kaufte der Unternehmer das rund 146 Hektar große Gelände für 1,4 Millionen Dollar.

Zu dem Anwesen gehören mehr als ein Dutzend historische Gebäude, darunter ein ehemaliger Gemischtwarenladen und ein früheres Bordell. Außerdem befinden sich auf dem Gelände zahlreiche alte Minenschächte mit einer Gesamtlänge von rund 48 Kilometern. Underwood investierte nach eigenen Angaben seine gesamten Ersparnisse in das Projekt.

Alleine in Geisterstadt

Seit 2020 lebt er dauerhaft in Cerro Gordo – weitgehend allein zwischen verlassenen Häusern, Ruinen und alten Stollen. Einfach ist das Leben dort allerdings nicht. Gebäude müssen erhalten, Wege instand gehalten und die abgelegene Infrastruktur betreut werden.

In ihrer Blütezeit sollen zeitweise mehr als 4000 Menschen in der Bergbaustadt gelebt haben. Mit dem Niedergang des Silberbergbaus verschwand jedoch auch die Bevölkerung. Heute gilt Cerro Gordo als Geisterstadt.

Underwood möchte den historischen Ort vor dem endgültigen Verfall bewahren. Über soziale Medien zeigt er seinen Alltag und macht die Geschichte der ehemaligen Silberstadt weltweit bekannt. Besucher können Cerro Gordo heute tagsüber besichtigen.

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