München
Messerattacke - Polizei verurteilte falsche Tweets
Nach teils bewusst falschen oder auch fremdenfeindlichen Tweets nach den Messerangriffen von München am Wochenende hat der Sprecher der Polizei die Urheber kritisiert. Die Ermittler hatten wenige Stunden nach den Attacken mitgeteilt, dass ein 33 Jahre alter Deutscher verdächtig sei. Sie gehen nicht von einem religiösen oder politisch motivierten Hintergrund aus.
Wer - trotz objektiver Faktenlage - bei Twitter Gegenteiliges behaupte oder dies impliziere, sei ein "ideologischer Brandstifter", sagte der Pressesprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins, dem Radiosender Bayern 2 am Montag. Panikstimmung im Netz habe es aber nicht gegeben. Zwar hätten besorgte Bürger angerufen - "aber wir hatten keine Phantom-Tatorte und wir hatten vor allem auch keine Mitteilung, dass sich in der Bevölkerung Gerüchte breitgemacht haben".
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Bei den Angriffen am Samstag in der Früh waren acht Menschen leicht verletzt worden. Der Verdächtige hatte wahrscheinlich im Verfolgungswahn zugestochen. Er soll in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.
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