Passagiere gerettet

Antarktis: Jetzt steckt Eisbrecher fest

Eisbrecher
© Reuters
Nun soll die "Aurora Australis" mit den Geretteten an Bord helfen.
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Der chinesische Eisbrecher, dem Wissenschafter und Touristen ihre Rettung aus der Antarktis verdanken, steckt nun selbst im Eis fest. Die Crew habe sich gemeldet und Bedenken geäußert, ob das Schiff sich aus eigener Kraft befreien könne, erklärte die Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Freitag.

Amsa alarmierte daraufhin den nächstgelegenen Eisbrecher, der nach dem Seerechts zur Hilfe verpflichtet ist: Es ist der australische Eisbrecher "Aurora Australis", der die von den Chinesen geretteten Expeditionsteilnehmer erst am Donnerstag an Bord genommen hatte. "Die 'Aurora Australis' ist in Bereitschaft versetzt worden (...) Sie muss als Vorsichtsmaßnahme in der Nähe bleiben", teilte Amsa mit.

Entladung abgebrochen
Die "Aurora" war eigentlich schon auf dem Weg zur Antarktis-Station Casey, um ihre unterbrochene Versorgungsfahrt fortzusetzen. Sie musste die Entladung von Nachschub abbrechen, als zu Weihnachten der Notruf der "MV Akademik Shokalskiy" mit den Wissenschaftern und Touristen an Bord kam. Die "Shokalskiy" war plötzlich im Eis eingeschlossen worden. Mehrere Versuche, ihr einen Weg auf das Meer zu bahnen, scheiterten. Deshalb wurden die Menschen schließlich per Hubschrauber aus dem Eis geholt.

Forschungsschiff steckt in Antarktis-Eis fest


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74 Menschen auf MV Akademik Shokalskiy warten auf Hilfe.

© AFP

74 Menschen auf MV Akademik Shokalskiy warten auf Hilfe.

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74 Menschen auf MV Akademik Shokalskiy warten auf Hilfe.

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