Messer-Mord an Wiener Volksschule

Weiter Polizei-Jagd auf den Kapuzen-Killer

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© TZOe MFellner
Warum musste Schulwart Harald S. sterben? Die Frage bzw. der Fall sollte bald geklärt werden.
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Wien. Die vorerst völlig unerklärliche Bluttat an dem 46-jährigen Schulwart der VS Hoefftgasse in Simmering sorgt weiter für Schockreaktionen – vor allem bei den Kindern, die den ganzen Montag, nachdem die Leiche in der Früh entdeckt worden war, ganz normal Unterricht hatten – offenbar um Aufregung und Panikszenen zu vermeiden. Jetzt kümmert sich die Krisenintervention der Stadt Wien mit Psychologen in einem Großeinsatz um all jene, die Probleme haben, das Unfassbare unbeschadet zu verstehen.

Indes fahnden die Mord­ermittler intensiv nach dem Hauptverdächtigen, der Montagfrüh von einer Lehrerin beobachtet wurde, wie der ganz in Dunkel gekleidete, mit einem Hoodie und FFP2-Maske vermummte eher jüngere Mann in Richtung der Wohnbauten des Muhrhoferwegs davonlief. Hinweise auf den Gesuchten gibt es viele, doch noch keinen, der als heißer Tipp gewertet werden könnte. Zurzeit werden alle Videoüberwachungen in unmittelbarer Nähe bis hin zu den Öffis gesichtet.

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Bei der Frage des Motivs muss davon ausgegangen werden, dass es ein persönliches Motiv gab und keine Zufallstat etwa durch einen Einbrecher war. Das Opfer, ein Burgenland-Pendler mit Gattin und erwachsenem Sohn, dürfte seinen Angreifer gekannt haben. Dafür spricht auch, dass die meisten der unzähligen und heftigen Einstiche von vorne erfolgten. Die Leiche wurde beim Putzkammerl gefunden. Verräterische (DNA-)Spuren werden mit Sicherheit gefunden und zum Killer führen.

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