Familie zeigt Bild des Opfers
Leonie (13) getötet - Jagd auf ihren Mörder
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Wien, NÖ. Man muss sich das erst einmal vorstellen, durch welche Hölle diese Familie aus dem Bezirk Tulln gehen muss, die durch die Veröffentlichung des auffälligen schwarzen Kapuzensweaters mit der Aufschrift „Live or die“ erfahren mussten – dass es ihre erst 13-jährige Tochter sein könnte, die in Wien einem Gewaltverbrechen zu Opfer fiel. Und die es dann leider auch war – das Mordopfer, das von einem noch unbekannten Täter schwer misshandelt und verprügelt worden war und zum Sterben an einem Baum in der Viktor-Kaplan-Straße in der Donaustadt abgelegt wurde – ÖSTERREICH berichtete.
In Wohnung, Haus oder Auto brutal attackiert
Entdeckt worden war das Verbrechen Samstag um 7 Uhr in der Früh; wie die Polizei bestätigt, war der Fundort nahe einer Apotheke in einem Grünstreifen neben dem Gehsteig nicht der Tatort – die schrecklichen Szenen, die zum Tod der 13-Jährigen führten und die sich verzweifelt gegen alle Angriffe gewehrt haben muss, dürften sich vielmehr in einer Wohnung, in einem Haus oder n einem Auto abgespielt haben. Noch schlimmer der Gedanke für alle Hinterbliebenen: Dass es mehrere Täter gewesen sind, die den Teenie, der das ganze Leben noch vor sich hatte, brutal attackierten und töteten.
Wer ihr(e) Peiniger waren und warum sie sich überhaupt in Wien aufhielt, ist noch völlig unklar. Abgängig war die NMS-Schülerin von ihren Eltern nicht gemeldet worden – ob sie ihr vertrauten und sie fortbleiben durfte oder ob sie, wie andere Medien mutmaßen, ausgerissen war – spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist den Eltern und ihren Geschwistern ebenso wie den Klassenkameraden einer 2. Klasse einer NMS in Tulln, dass „das unfassbare Verbrechen schnell aufgeklärt wird.“
Vor dem Baum, wo Leonie gefunden wurde, steht bereits ein Kerzenmeer. Die Familie platzierte ein Bild des Mädchen in die Mitte, das jeder sehen soll: „Vielleicht packt den Täter damit das Gewissen und er stellte sich.“ Mehr sagen die Hinterbliebenen nicht. Und verlassen den Ort in schweigender Trauer.
Das Opfer
Die Familie will, dass wir das Foto zeigen, „damit der Täter sie sieht und sich stellt.“ Aus Persönlichkeitsschutz verpixelt ÖSTERREICH.
Kriminalisten ermitteln »auf Hochtouren«
Die Kripo ihrerseits indes betont , alles daran zu setzen, angesichts des Mordes an einem Teenie, der ganz Österreich entsetzt, „auf Hochtouren zu ermitteln“. Polizeisprecher Markus Dittrich betonte am am Montag: „Es werden zahlreiche Einvernahmen im Umfeld des Mädchens durchgeführt.“ Über allen anderen Details und Schritte hält man sich aus polizeitaktischen Gründen bedeckt.
Von Roland Kopt
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