"DJesus Uncrossed"

Waltz-Parodie beschert SNL Werbe-Boykott

"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus
© NBC
US-amerikanische Firmen ziehen Werbung bei "Saturday Night Live" zurück.
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Vor knapp zwei Wochen sorgte Christoph Waltz bei den 85. Academy Awards in Los Angeles für Furore. Er wurde mit dem Oscar in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" für seine Rolle im neuen Quentin Tarantino Blockbuster "Django Unchained" ausgezeichnet. Ein paar Tage vor der großen Gala im Dolby Theatre in Los Angeles war der österreichische Schauspieler zu Gast in der bekannten Comedy-Show "Saturday Night Life" (SNL), die er auch moderieren durfte. Mit einer Parodie des neuen Tarantino-Blockbusters mit Namen "DJesus Uncrossed" wirbelte er nicht nur viel Staub auf, sondern erregte auch die Gemüter in den prüden USA.

Hier der Auslöser des Eklats "DJesus Uncrossed"

Eklat im US-TV
Genau am 16. Februar wurde der Kurzfilm "DJesus Uncrossed" zum ersten Mal in den USA vor TV-Publikum vorgeführt. Waltz spielt darin Jesus, der schwerbewaffnet und unerbittlich gegen die Römer kämpft und dabei seinen neuen Film "Django Unchained" parodiert. Zwei traditionsreichen US-Einzelhandels-Unternehmen hat dieses Filmchen gar nicht gut geschmeckt. JCPenney und Sears zeigten sich entsetzt über "DJesus Uncrossed" und ziehen nun die Konsequenzen aus diesem Eklat im TV.

Saturday Night Live: Waltz als "Djesus Uncrossed"


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"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus

© NBC

"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus

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"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus

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Werbe-Boykott gegen SNL
Kurzerhand beschlossen die beiden Unternehmen ihre Werbeeinschaltungen von "SNL" zu verbannen. Das geht aus einer Meldung der "American Family Association" (AFA) vom 5. März hervor. Für beide Unternehmen war es laut AFA nicht mehr vertretbar Werbung in Verbindung mit einem TV-Format zu schalten, dass Jesus Christus "als ein rachesuchenden Mörder" porträtiert. Das sei ein "Affront gegen all die gläubigen Menschen, vor allen gegen die Christen", heißt es weiter. "NBC würde das nie mit anderen religiösen Gruppen machen, aber es ist populär in Hollywood-Kreisen sich über Christen lustig zu machen" erklärte der AFA-Präsident Tim Widman. Der Sears Konzern war nun die erste Firma, die mit dem Werbe-Rückzug ein klares Statement setzte. JCPenney schloss sich an und zog mit. Was Christoph Waltz zu diesem Rückzug der beiden Unternehmen sagt, ist noch nicht bekannt.

Die TV-Highlights des Jahres 2013


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Juergen Maurer ist "Kommisar Rex'" neues Herrl

Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.

© ORF/Beta Film

Sascha Hehn wird "Traumschiff"-Kapitän

Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.

© ZDF

Zweite Staffel "House of Cards" ab Februar auf Sky

Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

© BBC

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