Oscar-Effekt

Waltz und Haneke immer beliebter

Waltz und Haneke
© Matt Sayles/Invision/AP

Michael Hanekes "Amour" spielte in USA mehr als fünf Millionen Dollar ein.
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Christoph Waltz hat sein zweiter Oscar einen ordentlichen Popularitätsschub verschafft. Wie das Schauspieler-Ranking der Filmdatenbank imdb.com aufzeigt, liegt aktuell nur US-Nachwuchsstar Jennifer Lawrence bei den Suchanfragen vor dem 56-jährigen Wiener. Waltz, der für seine Nebenrolle in Quentin Tarantinos "Django Unchained" ausgezeichnet wurde, lässt in der Auswertung u.a. Stars wie Bruce Willis, Bradley Cooper, Leonardo DiCaprio und Johnny Depp hinter sich.

Oscar-Sieger im Press Room


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Oscar-Gewinner 2013

© Getty

Oscar-Gewinner 2013

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Oscar-Gewinner 2013

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Haneke holt auf
Bei den Regisseuren führt Paul Thomas Anderson ("The Master"), Michael Haneke liegt immerhin auf Rang 15. Den Daten der Webseite zufolge, die laut eigenen Angaben monatlich mehr als 160 Millionen Besucher verzeichnet, spielte Hanekes Oscar-prämiertes Drama "Amour" (Liebe) in den USA bereits 5,1 Millionen Dollar (3,9 Mio. Euro) ein. In Österreich nähert sich der Film mit Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant indes langsam den 100.000 Besuchern (derzeit rund 92.000).

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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