Seine Grippe hat er schnell „weggesteckt“, jetzt tourt Udo durch Österreich.
Der Tournee-Auftakt war überschattet: Udo Jürgens (77) musste wegen einer Grippe, Halsschmerzen und Stimmproblemen vier Konzerte – darunter den Gig in der Berliner O2-World – absagen. Dann startete er in Köln neu durch: Bild schwärmte von einem „umjubelten“ Konzert des österreichischen Superstars. Für den Entertainment-Routinier sind derlei Pannen der ganz normale Wahnsinn.
Ausverkauft
So heißt auch Udos neue Tour, die ihn gestern nach Graz führte, morgen nach Salzburg (Salzburgarena), am 11. März nach Linz (Tipsarena) und am 13. März in die ausverkaufte Wiener Stadthalle bringt.
Partylaune
„Jürgens präsentierte zahlreiche Lieder aus seinem aktuellen Album Der ganz normale Wahnsinn“, berichtete Bild über den Köln-Act. „Vor allem alte Hits wie Ich war noch niemals in New York oder Aber bitte mit Sahne sorgten für Party-Stimmung unter den mehr als 10.000 Zuschauern. Der 77-jährige Sänger wirkte fit und gut gelaunt.“
Bademantelfinale
Udo wird auf der Tournee von einer 24-köpfigen Band begleitet. Optisch werden die Konzerte mit Videos aus dem Film Der Mann mit dem Fagott aufgepeppt. Zum Schluss gibt es das seit Jahrzehnten bewährte Ritual – das Bademantelfinale.
Anschließend an die Austro-Tour gastiert Udo Jürgens in Zürich und holt die gecancelten Deutschland-Konzerte nach. Das ist er seinen Fans schuldig.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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