Wiener Musikverein

Zubin Mehta bis Ende März in Wien

Zubin Mehta - Festspiele im Wiener Musikverein
© EPA
Gleich sechs Termine hat der Star-Dirigent im Wiener Musikverein.
OE24 auf Google bevorzugen

Ab dem 21.3 steht der Wiener Klassik Himmel ganz im Zeichen des indischen Star-Dirigenten Zubin Mehta. Der 75-jährige Inder wird für sechs Veranstaltungen den Wiener Musikverein kommen. Neben den Wiener und den Münchner Philharmonikern musizieren Solistenstars wie Lang Lang oder Thomas Hampson mit dem indischen Maestro. Im Juni kehrt Mehta dann für ein monumentales Projekt in den Musikverein zurück.

Kick off mit Gespräch
Den Auftakt macht am 21. 3 ein gemeinsames Gespräch mit Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz im Gläsernen Saal. In diesem Rahmen erhält Mehta auch das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse aus den Händen von Staatssekretär Wolfgang Waldner. Der eigentliche Konzertreigen startet dann am 24.3 mit den Wiener Philharmonikern. Für das Programm, das sich aus Werken von Paul Hindemith (Symphonie "Mathis der Maler"), Richard Strauss ("Vier letzte Lieder") und Antonin Dvorak (Symphonie "Aus der neuen Welt") zusammensetzt, hat sich Mehta die Harald-Serafin-Tochter Martina als Sopranistin an die Seite geholt. Dieses Konzert wird am 25. und 26.3 wiederholt.

Programm- und Orchester-Wechsel
Am 28. 3 wechselt Mehta dann nicht nur das Programm, sondern auch das Orchester und bringt mit den Münchner Philharmonikern Arnold Schönberg ("Fünf Stücke"), Ludwig van Beethoven ("Klavierkonzert Nr. 3") und Johannes Brahms ("Symphonie Nr. 1") zu Gehör. Den Klavierpart steuert hier niemand geringerer als der chinesische Pianist Lang Lang bei. Tags darauf, am 29. 3 gesellt sich zu Metha und den Münchnern ein anderer Star, Bariton Thomas Hampson, sowie Tenor Thorsten Kerl. Hier sieht das Programm Franz Schuberts Ouvertüre zu "Rosamunde, Fürstin von Zypern", Moritz Eggerts "Puls" als österreichische Erstaufführung sowie Gustav Mahlers "Das Lied von der Erde" vor.

Juni Ausblick
Monumental wird es dann am 2. und 3. 6. Im Rahmen des Jubiläums-Zyklus zum 200-jährigen Bestehen der Gesellschaft der Musikfreunde werden im Musikverein Arnold Schönbergs "Gurre-Lieder" aufgeführt. Auch hier spielen die Wiener Philharmoniker unter Mehta, wobei sich für das mächtige Werk unter anderen Sopran Violeta Urmana, Alt Daniela Denschlag, erneut Tenor Torsten Kerl und nicht zuletzt als Sprecher der vor kurzem als Bassbariton zurückgetretene Thomas Quasthoff hinzugesellen.

Info
Alle Informationen zu den Auftritten des Star-Dirigenten Zubin Mehta erhalten Sie unter www.zubinmehta.net oder auch unter www.musikverein.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden