US-Börsen nach Citigroup-Zahlen fester
Das Thema Ukraine bleibe allerdings im Blickfeld, weshalb Anleger nach wie vor äußerst vorsichtig agieren sollten, empfahl ein Börsianer. Die veröffentlichten US-Konjunkturnachrichten überraschten positiv. Im März steigerten die US-Einzelhändler ihren Umsatz mit 1,1 Prozent zum Februar so stark wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr, so das US-Handelsministerium. Analysten hatten bloß mit einer Zunahme von 0,8 Prozent gerechnet. Die gestiegenen Einzelhandelsumsätze ließen auch die Papiere des weltweit größten Handelsriesen Wal-Mart um 0,79 Prozent.
Die Papiere der Citigroup zogen um 4,36 Prozent an. Die US-Großbank hatte mitgeteilt, den Überschuss im ersten Quartal um 3,5 Prozent auf 3,94 Milliarden US-Dollar gesteigert zu haben. Die gute Geschäftsentwicklung wirkte positiv auf andere Finanztitel aus der ersten Reihe wie Visa (+2,23 Prozent) und Goldman Sachs (+1,32 Prozent). American Express verteuerten sich um 1,14 Prozent.
Die Anteilsscheine von Johnson & Johnson kletterten um moderate 0,28 Prozent. Der US-Pharmakonzern steigt aus dem Geschäft mit dem Anti-Falten-Mittel Botox aus. Die Tochterfirma Mentor gibt das Geschäft mit der kosmetischen Nutzung von Nervengiften auf und konzentriert sich laut Konzernangaben stattdessen auf die Produktion von Brustimplantaten.
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