Mit August

ORF gibt sich neue KI-Regeln

ORF-Knaller: Ingrid Thurnher verzichtet und rechnet ab
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Der ORF will KI-Inhalte künftig "klar und transparent" kennzeichnen. Damit reagiert das öffentlich-rechtliche Medienhaus auf die ab Sonntag geltenden EU-Kennzeichnungspflichten für Künstliche Intelligenz.
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Im Info-, Sport- und Magazinbereich werde jeder KI-Einsatz "timecode-genau" mit Inserts gekennzeichnet. In Nachrichtensendungen sehen die von einem ORF-KI-Board aktualisierten Richtlinien vor, dass KI-Bilder oder -Videos nur bei Berichterstattung über KI zulässig sind.

Am wenigsten streng geht der ORF bei fiktionalen und unterhaltenden Formaten sowie bei Lifestyle-Dokus vor. Hier komme zu Sendungsbeginn ein Hinweis zum Einsatz, hieß es in einer Aussendung. Im Audiobereich werde im Falle eines KI-Einsatzes im Rahmen der Sendungs- und Beitragsgestaltung darauf hingewiesen.

Fundament in den ORF-KI-Guidelines

"Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit sind die wichtigsten Werte der ORF-Programme", unterstrich ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher. Redaktionelle Verantwortung und menschliche Aufsicht würden das Fundament in den ORF-KI-Guidelines, die seit 2025 existieren und nun weiterentwickelt wurden, bilden. "Nachhaltige Digitalisierung heißt für uns, KI dort einzusetzen, wo sie Programmmacherinnen und Programmmachern Zeit für journalistische und kreative Arbeit verschafft, und gleichzeitig transparent offenzulegen, wo das Publikum damit in Berührung kommt", erklärte ORF-Technikdirektor und KI-Board-Vorsitzender Harald Kräuter.

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