Der Standard hat in seiner Nachricht zum Tod des serbischen Generals und Kriegsverbrechers Ratko Mladic ein Kondolenzbuch eingerichtet.
Das online-Kondolenzbuch für den im Gefängniskrankenhaus gestorbenen bosnisch-serbischen Kriegsverbrecher Ratko Mladic - er verbüßte in Den Haag eine lebenslange Gefängnisstrafe für die von ihm im Bosnien-Krieg (1992-1995) begangenen Kriegsverbrechen - sorgte für Aufregung. Kritische Kommentare wurden von der Standard-Website gelöscht, ebenso wie das Kondolenzbuch selbst.
"Es handelte sich um reines Versehen und der Fehler konnte rasch behoben werden", heißt es vom Standard auf oe24-Anfrage.
Der Unmut im Netz ist dennoch groß.
"Was ist los in der Redaktion?"
Zahlreiche User beschwerten sich über das Kondolenzbuch: "Geht's noch?" schrieb einer empört. Ein anderer kommentierte "Findet ihr das lustig?"
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Die Reaktionen auf das Kondolenzbuch im Artikel zum verstorbenen Kriegsverbrecher fielen jedenfalls eindeutig aus. Die Standard-Redaktion bedauere den Fehler. Dieser sei schnell behoben worden.
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