RWE steigt auf Bremse bei Strom-Tankstellennetz
Die öffentlichen Ladestationen würden bisher nur schwach genutzt, da es erst wenige Elektroautos gebe, sagte Groll. "An der Landeinfrastruktur liegt es in Deutschland nicht. Jetzt müssen größere Stückzahlen an E-Autos her, damit die Auslastung ansteigt".
Auch habe RWE festgestellt, dass öffentliche Strom-Zapfsäulen für E-Auto-Fahrer beim Laden der Autos eine geringere Rolle spielten als ursprünglich angenommen, sagte Groll. "70 bis 80 Prozent der Ladevorgänge finden zu Hause oder bei Firmenfahrzeugen am Arbeitsplatz statt."
RWE - in Österreich mit rund einem Drittel an der Kärntner Kelag beteiligt - unterhält laut Bericht europaweit rund 2.700 Ladepunkte für E-Autos, 1.700 davon in Deutschland. RWE und seine Partner haben demnach bei den E-Auto-Ladestationen einen Marktanteil von rund 30 Prozent.
Bisher fahren in Deutschland nur wenige Elektroautos. 2013 waren zu Jahresbeginn rund 7.000 E-Fahrzeuge beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg registriert.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden