Rückschlag für BP bei Russland-Joint-Venture
Die Aktionäre von TNK-BP - eines anderen russischen BP-Joint-Ventures - hatten den Plänen einen Riegel vorgeschoben. Sie sahen die Aktionärsvereinbarungen verletzt, in denen festgelegt sei, dass BP bei Projekten in Russland den Verwaltungsrat konsultieren müsse. TNK-BP erreichte eine einstweilige Verfügung. Man einigte sich aber darauf, den Streit außergerichtlich zu klären.
BP und der Staatskonzern Rosneft hatten im Jänner mit einem Milliardendeal Aufsehen erregt. Sie wollen bei Bohrungen in Russland zusammenzuarbeiten. Rosneft sollte dafür 5 Prozent der Anteile an BP halten, BP 9,5 Prozent der Rosneft-Aktien.
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