Eurozone setzt Erholung leicht abgeschwächt fort
Ökonomen hatten einen leichten Anstieg auf 53,1 Punkte erwartet. "Die Wachstumsabschwächung ist zwar enttäuschend, doch sollten daraus jetzt keine voreiligen Schlüsse gezogen werden", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Denn die Auftragszuwächse sind gerade so gut ausgefallen wie zuletzt Mitte 2011." Für das erste Quartal deute sich damit ein Wirtschaftswachstum von bis zu 0,5 Prozent an. Das wäre der beste Wert seit drei Jahren.
In den beiden größten Volkswirtschaften der Währungsunion ist das Gefälle nach wie vor groß. "Das Wachstum in Deutschland steht in krassem Gegensatz zur neuerlichen Talfahrt in Frankreich, wo die kränkelnde Binnenkonjunktur das gute Exportgeschäft derzeit überkompensiert", sagte Williamson. Damit wachse das Risiko, dass Frankreich im ersten Quartal in die Rezession zurückfalle. In den Krisenländern laufe es hingegen so gut wie seit Anfang 2011 nicht mehr. Dort könne der Aufschwung zusehends an Breite und Nachhaltigkeit gewinnen.
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