Börse Tokio schließt klar leichter
Analysten beschrieben, dass am Dienstag negative Konjunkturdaten aus China auch an der japanischen Börse in den Fokus gerückt sind. Der Einkaufsmanagerindex der HSBC und Markit für Juli zeigte mit 50,0 Punkten im Juli den niedrigsten Wert seit 2005 an. Im Juni stand das Barometer noch bei 53,1 Punkten und damit deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
Der um 0,1 Prozent gestiegene Yen ließ zudem Exportwerte billiger werden. Nissan büßten 1,09 Prozent ein, während Sony 0,91 Prozent abgaben. Panasonic reduzierten sich um 1,21 Prozent, Honda Motor verbuchten ein Minus von 0,76 Prozent. Die vier Unternehmen verdanken einen Großteil ihrer Einnahmen aus dem Ausland.
Viele Händler erklärten zudem, dass Anleger untätig blieben um auf wichtige Quartalszahlen nach Börsenschluss zu warten. Toyota publizierte durch ein hervorragendes US-Geschäft einen überraschenden Gewinnsprung. Der Überschuss stieg im ersten Geschäftsquartal um fünf Prozent auf 588 Mrd. Yen (4,3 Mrd. Euro). Analysten hatten dagegen einen deutlichen Rückgang erwartet. Die Toyota-Titel schlossen am Dienstag im Vorfeld gut behauptet mit einem Plus von 0,02 Prozent.
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