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Kurz expandiert mit seinem Start-up in die  Schweiz

Ex-Kanzler baut aktuell für "Dream" ein Team in Zürich auf
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Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz baut das Geschäft seines Cybersecurity-Start-ups Dream Security weiter aus. Wie der 39-Jährige bekanntgab, fasst das Unternehmen derzeit im Schweizer Markt Fuß und baut ein Team am Standort Zürich auf. Die Schweiz gelte dabei als strategisch wichtiger Zielmarkt.

Kurz hatte Dream Security nach seinem Rückzug aus der Politik zusammen mit den israelischen Unternehmern Shalev Hulio und Gil Dolev gegründet. Das Unternehmen entwickelt KI-gestützte Software, um Sicherheitslücken in IT-Systemen zu erkennen und zu schließen. Man konzentriere sich dabei rein auf den Schutz kritischer Infrastrukturen, betont Kurz: "Wir machen ausschließlich defensive Angebote – etwa damit die Wasser- oder Stromversorgung in der Schweiz nicht gehackt wird."

Während Mitgründer Hulio (ehemaliger Entwickler der umstrittenen Spionagesoftware Pegasus) als CEO agiert, amtiert Kurz als Präsident. Dabei nutzt der Ex-Politiker seine internationalen Kontakte, um staatliche Großaufträge an Land zu ziehen. Das Team in Zürich befindet sich aktuell noch im Aufbau; die finale Zielgröße der Schweizer Niederlassung ist noch offen.

Dream Security verzeichnet inzwischen ein starkes Wachstum: Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit mehr als 100 Millionen US-Dollar Umsatz bei rund 450 Mitarbeitenden. Das Start-up arbeitet profitabel und wurde zuletzt mit rund drei Milliarden Dollar bewertet. Kurz selbst hält knapp 15 Prozent der Anteile; zudem sind Schweizer Investoren beteiligt. Mittelfristig schließt der Ex-Kanzler einen Börsengang nicht aus, der Fokus liege derzeit jedoch auf der weiteren Expansion.

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