Bei Frauen nicht
Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge sinkt
Das zeigt eine Auswertung diverser Statistiken durch den österreichischen Integrationsfonds. Waren Mitte 2025 noch rund 44.000 Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte arbeitslos gemeldet, sank diese Zahl bis Juni dieses Jahres auf etwa 37.000. Der Rückgang geht allerdings zu einem großen Teil auf Männer zurück.
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Bei männlichen Flüchtlingen schrumpfte die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,6 Prozent. Bei den Frauen stieg hingegen die Zahl der Arbeitslosen sogar um 0,6 Prozent. Ein ähnliches Muster zeigt sich bei den subsidiär Schutzberechtigten: Hier sank die Zahl bei den Männern um 37,3 Prozent, während sie bei den Frauen nur um 0,5 Prozent zurückging.
Was die Herkunft angeht, sind knapp 51 Prozent der arbeitslos Gemeldeten Syrer, die freilich in den vergangenen Jahren auch die mit Abstand größte Flüchtlingsgruppe repräsentierten. Dahinter folgen afghanische und somalische Staatsbürger. Zu vermerken war, dass bei Syrern mit gut 21,5 Prozent ein besonders starker Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen registriert wurde.
Frauen öfter arbeitslos
Bei allen großen Flüchtlingsgruppen zeigt die Statistik, dass weibliche Personen es schwerer am Arbeitsmarkt haben. So waren im Vorjahr knapp 44 Prozent der Syrerinnen arbeitslos, aber nur gut 30,5 Prozent der Syrer. Noch krasser sind die Zahlen bei Afghanen, wo fast doppelt so viele Frauen (36 Prozent) von Arbeitslosigkeit betroffen sind als Männer.
Personen aus den sechs wichtigsten Herkunftsländern der Fluchtmigration arbeiteten 2025 vor allem in der Beherbergung und Gastronomie (15.500). Dahinter folgen der Handel (12.000) sowie die Herstellung von Waren (10.100).
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