"Michael Olise: Ballon d’Or", skandierten die französischen Fans im Stade de France – zurecht! Erst in der 60. Minute beim Stand von 0:1 eingewechselt, packte der Bayern-Superstar die Partie beim Nacken und führte Zinédine Zidanes Frankreich zum Sieg.
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Beim 1:1 in der 77. Minute war der 24-Jährige nicht beteiligt, es sollte aber das letzte Tor bleiben, bei dem das der Fall war. Das 2:1 von Rayan Cherki legte Olise auf, die zwei finalen Tore erzielte er dann selbst.
Wie der Statistikdienst "Stats du Foot" berichtete, stellte der Flügelspieler dabei gleich drei Rekordmarken ein. So schaffte es vor ihm noch kein Spieler in der Geschichte der Équipe Tricolore in einem Kalenderjahr zehn Vorlagen zu liefern.
Zidane holt das Beste aus Olise heraus
Mittlerweile steht die Nummer elf bei elf Treffern und zwölf Assists im Nationalmannschaftstrikot. Für mindestens zehn von jeder Sorte brauchte er 29 Partien und so schnell schaffte das seit 1958 (Raymond Kopa, 28 Spiele) keiner mehr.
Zudem steigt der Überflieger unter seinem neuen Coach besonders hoch, war in jedem der vier Spiele an mindestens einem Tor beteiligt. Auch das ist laut Stats du Foot noch keinem Spieler der Les Bleus jemals gelungen.
Und Olise schreckt auch nicht vor großen Namen zurück, denn gleich vier seiner Treffer kamen gegen eine Top-10-Nation der FIFA-Weltrangliste. So viele hat sonst nur David Trezeguet, Teamkollege Ousmane Dembélé liegt knapp dahinter (3).
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