Beliebtes Getränk

Was Cola Zero wirklich in Ihrem Körper anrichtet

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Getränke mit dem Zusatz "Zero" ersetzen zunehmend klassische Light-Produkte, da diese bei der jüngeren Generation aus der Mode gekommen sind. Doch auch Cola Zero gilt unter Experten als ungesund.
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Auf dem Getränkemarkt zeigt sich ein deutlicher Trend zu Zero-Produkten. Wer meint, damit einer gesunden Ernährung näherzukommen, täuscht sich jedoch. Die Inhaltsstoffe von Cola Zero unterscheiden sich kaum von anderen Cola-Getränken: Wasser, Kohlensäure, Farbstoff E 150d, die Säuerungsmittel Phosphorsäure (E 338) und Natriumcitrat, natürliche Aromen, Koffein sowie Zuckerersatzstoffe.

Phosphorsäure greift die Zähne an

Den hohen Säuregehalt verdankt die Cola der Phosphorsäure, welche die Wirkung von Koffein verstärken soll. Analysen zeigen, dass in einem Liter Cola rund 0,8 Gramm reine Phosphorsäure stecken. Unmittelbar nach dem Trinken greift diese aggressive Säure den Zahnschmelz an. Bezüglich des Koffeingehaltes enthält eine Portion von 200 Millilitern Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Pepsi und Pepsi Maxx jeweils 20 Milligramm, während dieselbe Menge Coca-Cola Light oder Pepsi Light auf 24 Milligramm kommt.

Mögliche Risiken durch Aspartam

Anstelle von Haushaltszucker nutzen Hersteller für Zero- und Light-Produkte die Süßungsmittel Aspartam und Acesulfam-K. Bei Cola Zero kommt zusätzlich Cyclamat zum Einsatz, was den geschmacklichen Unterschied zu Light-Varianten ausmacht. Andere Sorten wie Fritz Cola Stevia oder Coca-Cola Zero Stevia setzen auf Stevia, das in Deutschland wegen seines Geschmacks jedoch keinen großen Anklang fand.

Obwohl jeder Zucker auf Dauer Karies, Übergewicht oder eine Fettleber begünstigen kann, bieten Aspartam und Acesulfam-K keine gesündere Alternative. Die US-Medikamentenbehörde FDA stellte fest, dass Aspartam aus Phenylalanin (50 Prozent), Asparaginsäure (40 Prozent) und Methanol besteht. Bei längerer Einnahme kann die Substanz Ängste, Schwindel, Gedächtnisverlust oder Magen-Darm-Probleme durch eine geschädigte Darmflora auslösen. Nach dem Absetzen kann sich die Darmflora innerhalb von Wochen oder Monaten erholen. In Europa gilt Aspartam wie auch Acesulfam-K (E950) als unbedenklich für den menschlichen Verzehr.

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Warnung der WHO vor Süßstoffen

Die WHO rät dennoch generell von Süßungsmitteln ab, da sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können. Tierversuche zeigen, dass Acesulfam-K während der Schwangerschaft das Risiko für Übergewicht beim Kind steigert. Ein hoher Konsum kann Zudem das Schlaganfallrisiko erhöhen und die Lebensdauer verkürzen. Eine Studie der York University belegt außerdem, dass Aspartam und Acesulfam-K Heißhungerattacken fördern und somit zur Gewichtszunahme beitragen.

Bessere Alternativen für den Alltag

Anstelle von Zero-Getränken bieten sich Mineral- oder Leitungswasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsaftschorlen an. Wer Koffein sucht, kann zu Cold-Brew-Kaffee greifen. Wer auf Zucker verzichten möchte, kann zwar auf Cola Light oder Cola Zero ausweichen, sollte das Getränk jedoch lediglich als Genussmittel betrachten und nicht täglich konsumieren.

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