Endergebnis

KPÖ feiert mit fast 36 Prozent Erdrutschsieg in Graz!

Mehrere fröhliche Menschen feiern gemeinsam in einem Büro und klatschen Beifall.
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In Graz ist alles ausgezählt, die KPÖ in Graz kommt auf fast 36 Prozent.
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Die KPÖ hat nach der Auszählung aller Sprengel die Gemeinderatswahl in Graz klar für sich entschieden. Die Kommunisten von Bürgermeisterin Elke Kahr kamen nach Auszählung aller Sprengel auf 35,6 Prozent. Das ist das vorläufige Endergebnis.

Der aktuelle Stand nach der ersten Hochrechnung

Dahinter landete die ÖVP nahezu unverändert mit 25,4 Prozent auf Rang zwei. Platz drei holten die Grünen mit 14,8 Prozent - knapp vor der FPÖ mit 12,2 Prozent. Dahinter folgte die SPÖ (5,6 Prozent) vor den NEOS (4,8 Prozent).

Balkendiagramm mit Wahlergebnissen in Graz, KPÖ führt mit 35,63 %, gefolgt von ÖVP und Grünen.
© stadt graz

225.883 Personen waren wahlberechtigt, die Beteiligung dürfte bei rund 48,8 Prozent liegen (2021: 54 Prozent). Die KPÖ hält laut Foresight damit gemeinsam mit SPÖ und Grünen die Mehrheit im Gemeinderat.

+++ LIVE-Ticker +++

In Graz sind alle Sprengel ausgezählt

Balkendiagramm mit Wahlergebnissen in Graz, KPÖ führt mit 35,63 %, gefolgt von ÖVP und Grünen.
© stadt graz

FPÖ zuversichtlich

Von den übrigen Bundesparteien gab es zunächst keine Reaktionen. Auf Landesebene freute sich der steirische FPÖ-Klubobmann Marco Triller über das Wahlergebnis: "Die ersten Hochrechnungen zeigen, dass die FPÖ nach schwierigen Jahren wieder zurück am Grazer Stadtparkett ist. Trotz einer herausfordernden Ausgangslage für die Grazer FPÖ und einer äußerst niedrigen Wahlbeteiligung von nur rund 50 Prozent zeichnet sich ein Zugewinn ab." Der Freiheitliche verwies zudem darauf, dass die FPÖ künftig wieder im Stadtsenat vertreten sein und mit einem starken Gemeinderatsklub im Grazer Stadtparlament arbeiten wird.


Kogler sieht "starke Aufholjagd"

Der Grüne Vize-Klubobmann im Nationalrat Werner Kogler, der das Ergebnis vor Ort verfolgte, gratulierte den Grazer Grünen in einer der APA übermittelten Stellungnahme. Trotz Verlusten sprach er von "einer starken Aufholjagd", die gelungen sei, und sah im Ergebnis einen "klaren Auftrag, den erfolgreichen Grazer Weg für noch mehr Lebensqualität, mehr Grünraum und bessere Öffis, sowie soziale Gerechtigkeit weiterzuführen und weiterhin Verantwortung für Graz zu übernehmen".


SPÖ Steiermark will nichts beschönigen

SPÖ-Landesgeschäftsführer Florian Seifter war enttäuscht: "Die SPÖ Graz hat ihr Wahlziel mit dem Wiedereinzug in den Stadtsenat klar verfehlt, daran gibt es nichts zu beschönigen. Es muss auch der Anspruch unserer Partei in Graz sein, den Sorgen und Problemen der Menschen Gehör zu verschaffen und ihre Interessen entschlossen zu vertreten. Das ist in den letzten Jahren offensichtlich nicht glaubwürdig genug gelungen. Elke Kahr hat genau das über die letzten beiden Jahrzehnte hinweg geschafft. Wir gratulieren ihr daher zu diesem Wahlerfolg."


Die aktuelle und wohl letzte Hochrechnung vor dem vorläufigen Endergebnis

Balkendiagramm und Tortendiagramm zeigen Hochrechnung der Grazer Gemeinderatswahl 2026 nach Parteien.
© apa

"Starkes Signal"

Der steirische KPÖ-Landtagsklub gratulierte Elke Kahr nach dem Vorliegen des voraussichtlichen Wahlergebnisses in einer Aussendung und sprach von einem "starken Signal". Das Wahlergebnis zeige, "dass eine Politik, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert und soziale Fragen in den Mittelpunkt stellt, Vertrauen schafft", wurde KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler zitiert. Unter Bürgermeisterin Elke Kahr sei deutlich geworden, dass Politik nahe bei den Menschen nicht nur möglich sei, sondern breite Unterstützung finde.


KPÖ triumphiert, historische Niederlage für SPÖ

Die KPÖ hat die Gemeinderatswahl in Graz klar für sich entschieden. Die Partei von Bürgermeisterin Elke Kahr kam laut einer aktualisierten ORF/Foresight-Hochrechnung auf 36 Prozent der Stimmen und legte kräftig zu. Die Sozialdemokraten verloren 3,7 Prozentpunkte (2021: 9,5 Prozent) und erzielten mit 5,8 Prozent neuerlich ihr historisch schlechtestes Ergebnis. Die NEOS erreichten die damaligen 5,4 Prozent ebenfalls nicht.


FPÖ-Apfelknab "sehr zufrieden"

FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab zeigte sich "sehr zufrieden" mit dem Ergebnis. "Wir haben doch einen Zugewinn gemacht, auf den bin ich sehr stolz." Die FPÖ sei nun wieder im Gemeinderat vertreten. Warum die FPÖ auf Stadtebene nicht so erfolgreich wie auf Landesebene gewesen sei, begründete Apfelknab damit, dass Graz "anders" zu sehen sei. "Das war auch eine Persönlichkeitswahl. Elke Kahr hat den Bürgermeisterbonus gut nutzen können", meinte Apfelknab. Auch der Wahltermin sei "gut gewählt gewesen", das Fußballspiel, Spielberg und die Hitze hätten für "eine sehr niedrige Wahlbeteiligung" gesorgt. Das Ergebnis sei "dem geschuldet", so der FPÖ-Politiker.


In den Ländern und im Bund hat es die KPÖ schwer

Auf Landesebene tun sich die Kommunisten dagegen deutlich schwerer. Auch hier bilden die Steiermark und Salzburg die Ausnahme. In der Steiermark, wo die Partei traditionell am besten verankert ist und seit 2005 wieder im Landtag sitzt, musste sie bei der Landtagswahl 2024 allerdings Federn lassen, das Grundmandat konnte man zumindest halten. Ein Jahr zuvor hatte die KPÖ mit Salzburg nicht nur einen zweiten Landtagseinzug geschafft, sondern auch das beste Ergebnis auf Landesebene seit 1945 eingefahren. Aus dem Stand erreichte die Partei 2023 11,66 Prozent und sitzt seitdem mit vier Abgeordneten im Landtag.

Bundesweite Erfolge blieben aus

Die daraufhin auch andernorts und auf Bundesebene angepeilten Erfolge blieben aber aus. Den Einzug in den Nationalrat verpasste die Partei 2024 klar, auch wenn die Partei mit 2,39 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis seit den 1960er Jahren einfuhr. Auch bei der EU-Wahl wenige Monate zuvor blieben die Kommunisten mit 2,96 Prozent trotz Zugewinnen hinter den Erwartungen zurück.

Auf Landesebene blieb die Partei - abgesehen von der Steiermark, Salzburg und Wien - überhaupt unter der Wahrnehmungsschwelle. Im Burgenland versucht man seit 1987 erst gar nicht mehr sein Glück bei Landtagswahlen. In Vorarlberg kam die KPÖ zuletzt auf 0,75 Prozent (2024), in Kärnten auf 0,12 Prozent, in Niederösterreich auf 0,38 Prozent (beides 2023), in Tirol auf 0,67 Prozent (2022) und in Oberösterreich auf 0,81 Prozent (2021).


Kommunisten-Hochburg gefestigt

Die zweitgrößte Stadt des Landes bleibt politisch tiefrot und die unangefochtene KPÖ-Hochburg in Österreich. Der Erfolg der Kommunisten, den sie bei der Gemeinderatswahl in Graz am Sonntag weiter ausbauen konnte, bleibt aber weiterhin ein regionales Phänomen. Außerhalb der Steiermark erreichte die KPÖ in den vergangenen Jahren nur in Salzburg Relevanz. Die Strahlkraft der Partei darüber hinaus ist begrenzt, auch auf Bundesebene blieben Erfolge aus.

Am meisten punkten konnte die KPÖ in den vergangenen Jahren auf kommunaler Ebene in den großen Städten. In fünf der neun Landeshauptstädte ist die Partei im Gemeinderat vertreten, eine relevante Rolle spielt sie aber nur in Graz und in Salzburg. In Graz stellt sie seit 2021 mit Elke Kahr die Bürgermeisterin, in Salzburg seit 2024 mit Kay-Michael Dankl den Vizebürgermeister und hält zehn der 40 Mandate.

Zugewinne - wenn auch deutlich geringere - feierten die Kommunisten zuletzt auch in anderen Landeshauptstädten. In St. Pölten gelang im Jänner dieses Jahres erstmals seit 1982 wieder der Einzug ins Rathaus. Auch in Wien erreichte die KPÖ im Vorjahr Zuwächse, die 4,06 Prozent reichten aber nicht für ein Mandat im Gemeinderat. Mehr Erfolg hatte man in Innsbruck, wo die Partei 2024 überraschend mit 6,72 Prozent der Einzug mit gleich drei Mandaten gelang.


Bürgermeisterin Kahr mit "Tausend Dank" für Stimmenplus

Nach der ersten Hochrechnung der Ergebnisse der Gemeinderatswahl in Graz zeigte sich KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr demütig: "Tausend Dank." Sie dankte auch ihrem Team, das die Menschen dazu bewegt hätte, zur Wahl zu gehen. Erwartet habe sie diesen großen Zuwachs keinesfalls: "Ziel war es, das Ergebnis zu halten oder ein bisserl dazuzugewinnen. Aber in dem Ausmaß habe ich nicht damit gerechnet."

Den Erfolg erklärte sie sich damit, dass sie die Sorgen der Grazerinnen und Grazer anhöre und "für alle da" sei. Im ersten ORF-TV-Interview sagte die Bürgermeisterin: "Heute freue ich mich einfach nur riesig. Ich bin sehr erleichtert, dass das Ergebnis so ist, weil mir die politischen Kräfteverhältnisse Sorgen gemacht haben." Auch KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer sagte: "Ich darf seitens der Grazer KPÖ ein großes Dankeschön aussprechen, all unseren Wählerinnen und Wählern. Wir haben natürlich eine große Freude mit dem Ergebnis und nehmen es zugleich mit Demut an. Jede Stimme und jedes Ergebnis drückt ein Vertrauen aus."


Die strahlende Siegerin, Elke Kahr

Menschen jubeln und applaudieren in einem Büro, eine Frau steht lächelnd im Mittelpunkt.
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Gruppe von Menschen feiert lachend in einem Büro nach der Bekanntgabe eines Wahlergebnisses.
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Mehrere Menschen feiern in einem Büro, eine Frau wird von einer anderen Frau auf die Wange geküsst.
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Kahr will mit allen reden

Kahr will nun das Gespräch mit jeder einzelnen Partei suchen. Der Grund für diesen offenen Zugang ist für sie eindeutig, denn das "gehört sich so". Gleichzeitig blickte sie auf die Arbeit der vergangenen Zeit zurück und bekräftigte die Strategie ihrer Bewegung. Der Weg, "den wir bisher gegangen sind war ein guter", hielt sie fest.


Die Mandats-Grafik

Halbkreisdiagramm zeigt Mandatverteilung: KPÖ 18, ÖVP 12, Grüne 7, FPÖ 6, SPÖ 3, NEOS 2.
© apa

Die Grafik der aktuellen Hochrechnung

Balkendiagramm mit Wahlergebnissen in Graz, KPÖ führt mit 36,1 %, gefolgt von ÖVP und Grüne.
© orf

Die neuen Hochrechnung wirkt sich wie folgt auf den Gemeinderat aus

Die Sitzverteilung:

KPÖ: 18
ÖVP: 12
Grüne: 7
SPÖ: 3
FPÖ: 6
KFG: 0
Neos: 2


Die aktuelle Hochrechnung im Detail - alle Zahlen

KPÖ: 36,3

ÖVP: 24,6

Grüne: 14,7

FPÖ: 12,1

SPÖ: 5,9

NEOS: 4,9


KPÖ baut Führung weiter aus!

Jetzt schon weiter über 35 Prozent, Kahr und ihre Partei kommen auf 36,3 Prozent.


Die neue Rathausmehrheit

Die KPÖ kommt damit auf 18 Mandate (+3), die ÖVP verliert eines und hält künftig zwölf Sitze. Die Grünen büßen zwei Mandate ein und kommen auf sieben Abgeordnete. Die FPÖ gewinnt ein Mandat dazu und hält nun bei sechs Sitzen. Die SPÖ verliert ein weiteres Mandat und entsendet künftig nur noch drei Mandatare in den Gemeinderat. Die Pinken ergattern so wie auch 2021 neuerlich zwei Mandate. Die aktuelle Koalition aus KPÖ, SPÖ und Grünen verfügt damit über eine komfortable Mehrheit von 28 Mandaten im 48 Sitze umfassenden Gemeinderat. Selbst nur mit den Grünen hätten die Kommunisten eine knappe Mehrheit von 25 Mandaten.

225.883 Personen waren wahlberechtigt, die Beteiligung dürfte bei rund 48,8 Prozent liegen. Nach den 54 Prozent von 2021 ist dies ein neuer Negativ-Rekord.


Niedrigere Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei 48,8 Prozent, also etwas niedriger als 2021, da waren es knapp 54 Prozent.


Die klare Wahlsiegerin: Elke Kahr

Mehrere fröhliche Menschen feiern gemeinsam in einem Büro und klatschen Beifall.
ABD0287_20260628 - GRAZ - ÖSTERREICH: Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ, Mitte) und Ernest Kaltenegger (links) am Sonntag, 28. Juni 2026, in ihrem Büro während der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses im Rahmen der Gemeinderatswahl in Graz. - FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT © APA/HANS KLAUS TECHT
Mehrere Personen verfolgen gespannt die Bekanntgabe des Wahlergebnisses am Laptop in einem Büro.
ABD0286_20260628 - GRAZ - ÖSTERREICH: Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ, Mitte) und Ernest Kaltenegger (links) am Sonntag, 28. Juni 2026, in ihrem Büro während der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses im Rahmen der Gemeinderatswahl in Graz. - FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT © APA/HANS KLAUS TECHT
Mehrere Menschen, teils lachend, verfolgen gespannt die Präsentation eines Wahlergebnisses.
ABD0291_20260628 - GRAZ - ÖSTERREICH: Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ, Mitte) und Ernest Kaltenegger (links) am Sonntag, 28. Juni 2026, in ihrem Büro während der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses im Rahmen der Gemeinderatswahl in Graz. - FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT © APA/HANS KLAUS TECHT

Grafik der Mandatsverteilung

Halbrundes Diagramm zeigt Mandatsverteilung Graz: KPÖ 18, ÖVP 12, Grüne 7, FPÖ 6, SPÖ, NEOS 2.
© apa

Bundes-KPÖ reagiert mit "Dankbarkeit und Demut"

Mit "Dankbarkeit und Demut" hat die Bundes-KPÖ am Sonntag auf das Wahlergebnis in Graz reagiert. "Ein starkes Ergebnis für die soziale Stadtpolitik der KPÖ zeichnet sich ab", freute sich der kommunistische Bundessprecher Tobias Schweiger nach Veröffentlichung der ersten Hochrechnung in einer Aussendung.

"Das ist kein Erfolg von Marketingagenturen, sondern das Ergebnis unermüdlicher Arbeit an der Basis", so Schweiger, der selbst aus Graz stammt. Er dankte den Wählerinnen und Wählern für den "riesigen Vertrauensvorschuss". Das Ergebnis sei ein klarer Auftrag, "weiterhin jeden Tag für leistbares Wohnen und soziale Absicherung zu kämpfen".


Neue Mandate im Gemeinderat

KPÖ: 18
ÖVP: 12
Grüne: 7
SPÖ: 3
Neos: 2
FPÖ: 6


Erstes Statement

Vom KPÖler Robert Krotzer: "Wir sind sehr dankbar, dass die Grazer uns wieder dieses Vertrauen geschenkt haben – dieses nehmen wir gerne an."


Die aktuelle Hochrechnung im Überblick

Balkendiagramm zeigt vorläufige Wahlergebnisse der Gemeinderatswahl in Graz 2021 nach Parteien.
graz © apa

Neue Mandatsverteilung

Die KPÖ gewinnt aktuell drei Mandate hinzu, während die ÖVP eines verliert.


Der aktuelle Stand nach der ersten Hochrechnung.

Die KPÖ kommt auf 35,8 Prozent, die ÖVP auf 25,6 dahinter die Grünen mit 13,9  gefolgt von der FPÖ mit 12,1 und der SPÖ mit 6,1 und die NEOS kommen auf 4,8 Prozent.


Über 30 Prozent für die KPÖ in Graz!

Es zeichnet sich ein Erdrutschsieg für die KPÖ in Graz ab.


KPÖ und Kahr aktuell bei fast 40 Prozent

Balkendiagramm zeigt Wahlergebnis in Graz 2026, KPÖ führt mit 37,25 Prozent der Stimmen.
© stadt graz

Die Zahlen aus Puntigam

Balkendiagramm Wahlergebnis Puntigam: KPÖ 31,9 %, ÖVP 25,8 %, FPÖ 22,1 %, SPÖ 11,0 %.
© graz

Es wird spannend

Jetzt kommt gleich die erste Hochrechnung aus Graz.


Aktuell sind 11 Sprengel ausgezählt

Bei den ersten elf ausgezählten Sprengeln zeigt sich ein klares Bild. Die KPÖ liegt deutlich voran, während die FPÖ ihren Anteil verdoppelt und damit aktuell die ÖVP überholt.

Der aktuelle Stand nach elf ausgezählten Sprengeln bringt deutliche Verschiebungen. Klar voran liegt derzeit die KPÖ, die das Feld anführt. Dahinter gibt es ordentlich Bewegung, denn die FPÖ verdoppelt sich auf starke 22 Prozent. Damit überholt sie die ÖVP, die aktuell bei 20 Prozent steht.

Für die Grünen sieht es nach den bisherigen Auszählungen hingegen bitter aus. Die Partei wird laut dem aktuellen Zwischenstand gedrittelt. Auch für die SPÖ gibt es keine guten Nachrichten aus den Sprengeln, denn sie verliert weiter an Zustimmung.


Countdown in Graz

Erste Hochrechnung kommt um 17 Uhr.


Hier führt die ÖVP

An der Hubertusstraße, ein sehr kleiner Sprengel kommt die ÖVP auf 45 Prozent, SPÖ und KPÖ jeweils nur auf 25.

In einem anderen Sprengel im Norden von Graz sind es 33,9 Prozent für die ÖVP, dahinter die KPÖ mit 25,9 Prozent.


Erste Zahlen aus Graz

In einem Sprengel in Puntigam kommt die KPÖ auf 31,9%, dahinter die ÖVP mit 25,9 % und dann die  FPÖ mit 22,1 %.

In einem anderen Sprengel führt die KPÖ mit 42,6%, dann die FPÖ mit 31,8 %.

Das ist der aktuelle Stand w2as ganz Graz betrifft:

Balkendiagramm mit Wahlergebnissen in Graz, KPÖ führt mit 40,48 %, FPÖ folgt mit 24,35 %.
graz © graz.at

Drückt die Hitze die Wahlbeteiligung?

Spannend wird, wie sich die Hitze - in Graz stieg das Quecksilber in den Thermometern auf knapp 35 Grad Celsius - auf die Wahlbeteiligung auswirkt. 2021 lag sie bei 54 Prozent. In einem Wahllokal in der Grazer Innenstadt hieß es am mittleren Nachmittag, dass der Andrang zu den Urnen ab Mittag deutlich nachgelassen habe. Die Wahlbeisitzer vermuteten die Hitze als Grund. Ob auch das frühmorgendliche Spiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Algerien Auswirkungen haben wird, ist unklar. So mancher Fan sei jedenfalls gleich zu Wahlbeginn um 7.00 Uhr zur Stimmabgabe gekommen und am Vormittag torkelten auch noch der eine oder andere Fußballanhänger im roten Österreich-Trikot auf den Straßen herum.


Optimismus in Graz

Graz hat gewählt - alle 111 Wahllokale für die Gemeinderatswahl sind seit 16.00 Uhr geschlossen. Nun werden die Stimmen ausgezählt und die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten warten die Ergebnisse ab. Sie waren bei den Stimmabgaben durch die Bank optimistisch. Ab 17.00 Uhr ist mit einer ersten Hochrechnung von ORF und Foresight zu rechnen.


Erste Stimmen

Eine Stunde nach der Hochrechnung um 17.00 Uhr kommen dann die Spitzenkandidaten und werden um 18.00 Uhr im Grazer Rathaus eine erste Pressekonferenz geben.


Gleiche Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung ist wohl ungefähr gleich geblieben. Man geht nach ersten Berichten von rund 54 aus, das meldet der ORF.


Wann die ersten Zahlen kommen

Die Wahl ist geschlagen, die Wahllokale haben geschlossen, jetzt geht es ans Auszählen. Um 17.00 Uhr gibt es dann die ersten Zahlen, es kommt eine brandheiße Hochrechnung.


Wahllokale haben geschlossen

Jetzt wird ausgezählt!


Wahlfinale

Gleich ist die Graz-Wahl geschlagen Um 16.00 Uhr schließen in der zweitgrößten Stadt Österreichs die Wahllokale. Die Frage ist, wie viele Grazerinnen und Grazer gingen dieses Mal zur Wahl. 2021 lag die Wahlbeteiligung bei historisch schlechten 54 Prozent. Die Rekord-Hitze in Österreich dürfte die Wahlbeteiligung fünf Jahre später wohl nicht unbedingt erhöhen.


Mehr Wahlberechtigte

Für die Gemeinderatswahl und die Bezirksratswahlen in Graz gibt es mehr Wahlberechtigte. Das Wachstum in der Landeshauptstadt geht laut endgültigen Zahlen ausschließlich auf EU-Bürger zurück.

Insgesamt sind laut den endgültigen Zahlen 225.883 Personen bei der Gemeinderatswahl und den Bezirksratswahlen stimmberechtigt. Das sind um 2.371 Menschen mehr als noch bei der Gemeinderatswahl 2021. Dieser Zuwachs bei den Wahlberechtigten in Graz entsteht jedoch nicht durch österreichische Staatsbürger.

EU-Bürger sorgen für das Wachstum

Das Plus geht ausschließlich auf das Konto der ausländischen Grazerinnen und Grazer. Genauer gesagt handelt es sich um Bürger aus anderen EU-Staaten, die ihren Hauptwohnsitz in der steirischen Landeshauptstadt gemeldet haben. Hier gibt es ein Plus von 5.052 Personen. Im Gegensatz zu Nationalratswahlen oder Landtagswahlen sind diese Menschen bei der Gemeinderats- und den Bezirksratswahlen wahlberechtigt.

Weniger österreichische Wähler in Graz

Die Zahl der stimmberechtigten Österreicher in Graz ist im Gegenzug nämlich zurückgegangen, und zwar um 2.681 Personen. Blickt man auf die Entwicklung seit dem Jahr 2003, nahm die generelle Zahl der Wahlberechtigten in der Stadt um 21 Prozent zu.


Wahlschluss um 16.00 Uhr

Die heiße Graz-Wahl geht ins Finale. Nur noch 30 Minuten lang haben die Wahllokale geöffnet. Die Temperatur in Graz kratzt an den 34 Grad.


"Wählen, bevor es zu heiß ist"

Schon bis Mittag haben sämtliche Spitzenkandidaten und -kandidatinnen ihre Stimme abgegeben. Der Spitzenkandidat der FPÖ, René Apfelknab, erschien um 9.00 Uhr in der Volksschule Graz-Neuhart im Bezirk Wetzelsdorf. "Ich habe schon eine frühe Wanderung auf den Buchkogel gemacht." Heiß war es damals schon. "Wählen, bevor es zu heiß ist", wollte auch der MFG-Kandidat. Um 9.00 Uhr hatte es bereits an die 28 Grad Celsius. Die Grünen-Spitzenkandidatin Judith Schwentner spazierte mit Ehemann Thomas Wolkinger zum Wahllokal. 

Kurz vor 10.30 Uhr hat dann auch KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr im Oeverseegymnasium im Grazer Bezirk Gries ihre Stimme abgegeben. Begleitet wurde sie von ihrem Lebensgefährten Franz Stephan Parteder. "Hoffentlich wird es nicht so spannend wie Österreich gegen Algerien", sagte Kahr zur Wahl.


Wie wird man Grazer Bürgermeister?

Elke Kahr, die erste kommunistische Stadtchefin, wurde 2021 nicht direkt zur Bürgermeisterin gewählt. Jetzt würden laut Peter Hajek 39 Prozent der Grazer für sie stimmen, wenn das möglich wäre. Stattdessen wird der Gemeinderat gewählt. Dort sitzen dann 48 Gemeinderatsmitglieder, mindestens 25 müssen in geheimer Wahl für den Stadtchef stimmen.


600.000 Stimmzettel gedruckt

Rund 1500 Wahlbehördenmitglieder sind bei der Wahl im Einsatz. Mehr als 600.000 Stimmzettel wurden gedruckt.


FPÖ spricht von Provokation

Ein Wahllokal sorgte bereits vor Wahlschluss für rege Diskussionen - vor allem bei der FPÖ. Das beim Verein der Bosniaken in Graz ein Wahllokal untergebracht war, sah FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab als Provokation: "Ein Zeichen von fehlendem Fingerspitzengefühl und eine politische Provokation gegenüber den betroffenen Anrainern". Es handle sich um jenes Vereinsgebäude, das seit Jahren im Zentrum der Moschee-Debatte in Graz stehe.


Hitze steigt noch über 35 Grad

2021 lag die Wahlbeteiligung nur bei 54 Prozent. Wegen des frühmorgendlichen Spiels unserer Nationalmannschaft gegen Algerien und dem Formel-1-Grand-Prix in Spielberg ist anzunehmen, dass die Wahlbeteiligung weiter sinkt. Hinzu kommt die prognostizierte Hitze von mehr als 35 Grad Celsius, schon jetzt hält man bei 33,2 Grad. Um 7.00 Uhr - als die Wahllokale öffneten - hatte es "nur" 22 Grad Celsius.


Wahlkarten

Bis Freitagmittag wurden bereits 39.511 Wahlkarten (2021: 25.430) ausgestellt. Einige von ihnen werden erst am Montag ausgezählt, weshalb das endgültige Ergebnis erst Montagnachmittag vorliegen wird. Dennoch sollte Sonntagabend klar sein, ob Kahr den ersten Platz verteidigen konnte. Alle Wahlkarten, die vor Freitag einlangen, werden bereits am Sonntag mitausgezählt.


In Graz schon über 33 Grad

Die Hitze ist auch in Graz niederschmetternd, schon 33,1 Grad zeigt der Thermometer in der steirischen Landeshauptstadt. Einige Mutige wählen auch jetzt noch, Wahlschluss ist in  rund einer Stunde um 16 Uhr.


Spitzenkandidaten bei Stimmabgaben optimistisch

Die Gemeinderatswahl in Graz hat um 7.00 Uhr begonnen und der Spitzenkandidat der FPÖ, René Apfelknab, schritt als erster der Frontleute der größeren Grazer Parteien zur Wahlurne. Er meinte, dass er für den Ausgang ein "gutes Gefühl" habe. Ähnliches sagte auch Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne), die um 9.30 Uhr in der Volksschule Krones ihr Stimme abgab. NEOS-Spitzenkandidat Philipp Pointner gab sich ebenfalls gelassen und "voller Freude".


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