Wahnsinn in Minute 100

Vom Pechvogel zum Helden! Ndukwe rettet Levante bei Startelf-Debüt

Ifeanyi Ndukwe von Levante kämpft im dunklen Trikot im Zweikampf gegen einen Gegenspieler des FC Sevilla im weißen Trikot um den Ball.
© Getty Images
Was für ein Wahnsinn in Spanien! Der 18-jährige Wiener Ifeanyi Ndukwe erlebte bei seinem Startelf-Debüt für Levante eine wilde Achterbahnfahrt – und wurde in Minute 100 zum Matchwinner.
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Der österreichische Youngster Ifeanyi Ndukwe hat bei seiner Startelf-Premiere für den spanischen Erstligisten Levante ein unvergessliches Drama erlebt. Im Heimspiel vor knapp 20.000 Zuschauern in Valencia gegen den FC Sevilla stand der 18-jährige Wiener, der im Sommer von der Wiener Austria nach Liverpool wechselte und aktuell nach Spanien verliehen ist, von Beginn an im Rampenlicht. Die Partie entwickelte sich von der ersten Minute an zu einem echten Spektakel, bei dem Ndukwe unfreiwillig die Hauptrolle im ersten Durchgang übernahm.

Bitterer Fauxpas zur frühen Sevilla-Führung

Gegen früh drückende Gäste unterlief dem jungen Österreicher nach einer knappen Viertelstunde ein schwerer Schnitzer: Sein Rückpass auf Torhüter Mathew Ryan geriet viel zu kurz, woraufhin Sevillas Robbie Ure gedankenschnell dazwischensprang und mühelos zum 0:1 einschob (13.). Sevilla legte nach dem Seitenwechsel durch Felix Correia (54.) auf 0:2 nach, ehe Ivan Romero (57.) die Hausherren wieder heranbrachte. Was folgte, war eine der verrücktesten Schlussphasen der spanischen Liga-Geschichte mit gleich drei Treffern nach der 90. Minute.

Ifeanyi Ndukwe wird zum umjubelten Helden

Ifeanyi Ndukwe steht im rot-blau gestreiften Trikot von Levante auf dem Platz und blickt nachdenklich mit gesenktem Kopf auf den Rasen.
Achterbahn der Gefühle beim Startelf-Debüt: Levante-Youngster Ifeanyi Ndukwe erlebte beim 3:3-Spektakel gegen den FC Sevilla einen hochdramatischen Abend. Nach einem bitteren Patzer zur frühen Sevilla-Führung avancierte der 18-jährige Wiener in der zehnten Minute der Nachspielzeit mit dem Ausgleichstreffer zum umjubelten Helden. © Getty Images

Nachdem Adrian de la Fuente (92.) per Traum-Volley zum vermeintlichen 2:2 traf, schockte Isaac Romero (95.) Levante erneut. Weil Romero beim Jubel vor den Heimfans Gelb-Rot sah, warf Levante in Überzahl alles nach vorne. In der zehnten Minute der Nachspielzeit stand ausgerechnet der aufgerückte Ndukwe nach einem hohen Ball goldrichtig und drückte die Kugel zum stürmisch umjubelten 3:3-Endstand über die Linie. Durch den Punktgewinn hält Levante nach sieben Spielen bei sechs Zählern auf Tabellenrang 17.

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