BND
Verdacht Landesverrat! Ex-Geheimdienst-Boss wegen Russen-Spionage festgenommen
Nach Informationen der deutschen Bild-Zeitung steht der frühere Behördenleiter im Zentrum schwerer Ermittlungen. Demnach wird ihm das Ausspähen von Landesgeheimnissen, Landesverrat sowie Spionage für eine fremde Macht zur Last gelegt. August Hanning leitete den deutschen Bundesnachrichtendienst in den Jahren von 1998 bis 2005.
Auch interessant
Schwere Vorwürfe gegen August Hanning
Konkret soll der Ex-BND-Chef von einem ehemaligen Mitarbeiter des Leitungsstabs der Behörde geheime Informationen gegen Bezahlung erworben haben. Ziel dieser Aktion war laut den Berichten ein Weiterverkauf. Er wollte die sensiblen Daten demnach "im Rahmen seiner Beratungstätigkeit weiter veräußern".
Spionageverdacht führt zum Generalbundesanwalt
Aufgrund der Tragweite führt der Generalbundesanwalt die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen. Die Ermittler kamen den Beteiligten durch Erkenntnisse im Zuge des sogenannten Block-Prozesses auf die Spur.
Hinweise auf BND-Abfluss entdeckt
Dort gab es deutliche Hinweise darauf, dass vertrauliche Daten aus dem Geheimdienst abgeflossen sind. Die betroffenen Dokumente waren ursprünglich für die sogenannte "Nachrichtendienstliche Lage" (ND) im Kanzleramt bestimmt. Die Ermittlungen dauern an.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden