Zusage fehlt
Uni-Budget: Zittern um Meduni Linz
Universitäten zum Opfer fallen.
Während der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode der Universitäten läuft die Vereinbarung zur Finanzierung und zum Aufbau der Medizinischen Fakultät mit Ende 2028 aus. Gleichzeitig beginnt die zweite Aufbauphase, deren inhaltliche Ausgestaltung bereits 2025 mit dem Wissenschaftsministerium verhandelt wurde. Eine verbindliche Finanzierungszusage für die Jahre 2029–2030, einschließlich der erforderlichen zusätzlichen Mittel, steht jedoch bislang aus.
Damit der begonnene Aufbau planmäßig fortgeführt werden kann, braucht es für 2029 und 2030 zusätzlich 50 Millionen Euro. JKU und Kepler Universitätsklinikum forderten am Montag in Linz abermals eine frühzeitige, verbindliche und zweckgebundene Finanzierungszusage des Bundes über einen eigenen Sonderfinanzierungspfad.
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Bernd Lamprecht, Dekan für Lehre der Medizinischen Fakultät der JKU, erklärt die Auswirkungen auf die Bevölkerung: "Mit einer enormen Kraftanstrengung ist es gelungen, die Zahl der Studienplätze in kurzer Zeit von 60 auf 330 zu erhöhen. Die hohe und vielfach ausgezeichnete Qualität der Lehre verdanken wir insbesondere dem großen Engagement unserer Ärzt*innen, von denen mehr als 70 Prozent am Kepler Universitätsklinikum tätig sind. Derzeit schließen jährlich rund 200 Studierende ihr Medizinstudium in Linz ab. Etwa 75 % von ihnen beginnen ihre ärztliche Ausbildung in OÖ und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der regionalen Gesundheitsversorgung. Unsere Patient*innen profitieren unmittelbar. Durch die Teilnahme an klinischen Studien erhalten sie Zugang zu neuesten Therapieansätzen und innovativen Behandlungsmöglichkeiten."
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