Rekordwert

Umfrage: FPÖ kratzt an der 40-%-Marke

Drei Männer im Anzug vor dem österreichischen Parlament bei Abenddämmerung.
© Getty, APA, Fuhrich
Nur noch vier Prozentpunkte trennen die FPÖ von der gesamten Regierung.
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Der Umfrage-Höhenflug der FPÖ wird auch durch die Sommerpause nicht gebremst. Im Gegenteil: In der neuen Lazarsfeld-Umfrage (Befragungszeitraum 31.08 bis 01.09 sowie 24.08 bis 25.08, 2.000 Online-Befragte geglättet) legt die Partei von Herbert Kickl sogar noch um einen Prozentpunkt zu und kommt auf 39 Prozent.

Balkendiagramm zur Sonntagsfrage: FPÖ 39 %, ÖVP 21 %, SPÖ 15 %, Grüne 12 %, Neos 7 %, KPÖ 4 %, Andere 2 %.
FPÖ kratzt an 40-%-Marke. © oe24

Besonders bedenklich für die Regierung: Die Koalitionsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS kommen gemeinsam (!) nur auf 43 Prozent, haben also nur mehr vier Prozentpunkte Vorsprung auf die Blauen. Nur die Kanzlerpartei kann sich mit 21 Prozent (-1) noch über der 20er-Marke halten. Die SPÖ ist mit 15 Prozent nur mehr eine "Kleinstpartei", wie es selbst Kärntens SPÖ-Landeshauptmann Daniel Fellner ausdrückte. Und auch die NEOS (7 Prozent) würden laut Umfrage im Vergleich zur Nationalratswahl (9,14 Prozent) verlieren.

Auch Grüne und KPÖ profitieren

Die Freiheitlichen sind aber nicht die einzigen Profiteure der schwachen Regierungswerte. Auch Grüne und KPÖ können zulegen - und das obwohl SPÖ-Chef Andreas Babler ja eigentlich den linken Flügel abdichten hätte sollen. Die Grünen legen einen Prozentpunkt zu, kommen auf 12 Prozent und haben damit de facto ein Duell mit den Roten um Platz 3. Die KPÖ kann ebenfalls um einen Prozentpunkt zulegen und würde mit 4 Prozent den Einzug in den Nationalrat schaffen.

Balkendiagramm zur Kanzlerfrage: FPÖ und Andere je 33 %, ÖVP 14 %, Grüne 8 %, SPÖ und NEOS je 6 %.
Auch bei Kanzlerfrage liegt FPÖ-Chef Kickl weit vorne. © oe24

Bei der fiktiven Kanzlerfrage sieht es nicht viel anders aus. FPÖ-Chef Kickl kommt in den Rohdaten auf 33 Prozent, der zweitplatzierte ÖVP-Kanzler Christian Stocker kommt nicht einmal auf die Hälfte (14 Prozent). Mittlerweile auf Platz 3 ist Grünen-Chefin Leonore Gewessler, die mit acht Prozent SPÖ-Kontrahent Babler (6 Prozent) überholen konnte. Auch NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger kommt auf sechs Prozent.

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