Nach Verkaufsplänen

UEFA will FIFA-WM & Klub-WM boykottieren

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin
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Jetzt kracht es in der Fußballwelt endgültig. Nach den angekündigten Plänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Anteile der WM in Milliardenhöhe zu verkaufen, spricht die UEFA und somit alle europäischen Nationalmannschaften schon von einem Boykott.
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Die neueste Idee von FIFA-Präsident Gianni Infantino schlägt extrem hohe Wellen. Am Dienstag verkündete die FIFA die Gründung einer Tochtergesellschaft, mit der es möglich sein soll, die Fußball-Weltmeisterschaft zu privatisieren.

Im Hintergrund sollen eine US-Bank und auch die US-Regierung als Unterstützer fungieren und das alles wenige Monate, bevor die Präsidentschaftswahlen bei der FIFA anstehen. Der umstrittene Boss Gianni Infantino hofft auf eine weitere Amtszeit und bereitet sich auf die Zeit danach vor.

So soll sein Plan sein, dass der Schweizer nach der nächsten Amtszeit 2031 als Kommissar an der Spitze der neu gegründeten Gesellschaft Millionen kassieren könnte. Insgesamt will die FIFA mit dem Verkauf von Anteilen etwa 15 Milliarden Dollar abcashen.

"Grenze überschritten"

Zu viel für den europäischen Fußballverband (UEFA). Angeführt von Aleksander Ceferin veröffentlichte man umgehend ein Statement, dass die FIFA "eine Grenze überschritten" habe, die "für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften".

FIFA-Präsident Gianni Infantino
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Doch damit nicht genug. Am Abend kam die nächste Schockmeldung im großen Fußballkrach. Demnach soll es bereits laut einem bericht von "Bloomberg" innerhalb der UEFA Gespräche geben, wie und ob und wie man sowohl die Weltmeisterschaften als auch die Klub-WM boykottieren könnte.

Damit könnten diese Veranstaltungen ganz ohne europäische Beteiligung ablaufen und somit auch enorm an Wert verlieren. Denn abgesehen von den Zugpferden aus Südamerika sind es doch die europäischen Top-Nationen, die für das große Interesse der Fans sorgen.

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