Privatisierung

FIFA-Beben! Gianni Infantino plant Verkauf der WM

FIFA-Boss Gianni Infantino
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FIFA-Präsident Gianni Infantino sorgt für ein absolutes Beben in der Sportwelt. Berichten zufolge plant er, die Fußball-Weltmeisterschaft künftig zu privatisieren und Anteile zu verkaufen.
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Die englische Zeitung "The Times" berichtet von spektakulären Plänen des 56-jährigen FIFA-Präsidenten. Gianni Infantino hat demnach vor, das größte Turnier der Welt zu privatisieren. Der Plan sieht die Gründung einer neuen Firma vor, welche künftig sowohl die WM als auch die Klub-WM kontrollieren soll.

An der Spitze dieses Unternehmens würde Infantino selbst stehen, sobald seine letzte Amtszeit als FIFA-Boss abgelaufen ist. Es wird aller Voraussicht nach erwartet, dass er im kommenden Jahr bis 2031 wiedergewählt wird.

Trump-Netzwerk als mögliche Investoren

Für dieses ehrgeizige Geschäftsprojekt sollen Anteile der neu gegründeten Firma an private Investoren veräußert werden. Dem Bericht zufolge wurden dafür bereits Personen kontaktiert, die der US-Regierung unter Präsident Donald Trump (80) nahestehen.

Infantino und den US-Präsidenten verbindet eine Freundschaft, aus der nun auch geschäftliche Beziehungen entstehen könnten. Ein potenzieller Hauptinvestor könnte Joshua Kushner (41) werden, der Bruder von Trump-Schwiegersohn Jared (45). Auch die Bank JP Morgan wird als möglicher Geldgeber genannt.

(v. l. n. r.) Alexa Ray Joel, Jared Kushner, Ivanka Trump und Joshua Kushner im Restaurant "Four Seasons" in New York City. (Archivbild)
(v. l. n. r.) Alexa Ray Joel, Jared Kushner, Ivanka Trump und Joshua Kushner im Restaurant "Four Seasons" in New York City. (Archivbild) © Patrick McMullan via Getty Image

Anteile für kleine Fußball-Verbände

Die Aufteilung der Firmenanteile ist laut den Enthüllungen bereits skizziert: Die FIFA selbst würde den Mehrheitsanteil behalten. Private Investoren könnten zu Beginn 20 bis 30 Prozent der Anteile erwerben. Zudem sollen rund 20 Prozent an die 211 Mitgliedsverbände der FIFA, darunter auch der heimische ÖFB, ausgeschüttet werden. Das würde für jeden Verband Anteile im Wert von etwa 17,6 Millionen Euro (20 Millionen Dollar) bedeuten. Diese dürften von den Verbänden auch an Investoren weiterverkauft werden – ein Angebot, das besonders für kleinere Verbände äußerst lukrativ erscheint.

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Gigantischer Gehaltssprung für den Chef

Die geplante Profitmaximierung der neuen Firma könnte auch weitreichende sportliche Folgen nach sich ziehen. So könnten die Weltmeisterschaft und die Klub-WM in Zukunft häufiger als im gewohnten Vier-Jahres-Rhythmus stattfinden. Auch über eine Ausweitung der Teilnehmerzahl wird ohnehin bereits diskutiert. Für Infantino persönlich würde sich der Schritt finanziell enorm lohnen. Als Chef der neuen Firma könnte sich sein Gehalt auf dem Niveau von NFL-Boss Roger Goodell (67) einpendeln – dieser kassiert geschätzte 56,3 Millionen Euro (64 Millionen Dollar) pro Jahr. Infantino würde sein Gehalt durch diesen Deal fast verzehnfachen.

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