USA-Reporter

Trump sucht wegen "Natalie"-Enthüllungen nach Sündenböcken

© Getty Images
Donald Trump droht bei den US-Zwischenwahlen ein schwerer politischer Rückschlag. Mit dem Zwei-Monats-Countdown biegt der Wahlkampf diese Woche in die Zielgerade ein. Gleichzeitig klaffen offenbar immer neue undichte Stellen in einem White House im Krisenmodus.
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Nach einer Serie hochnotpeinlicher Enthüllungen aus Trumps innerstem Zirkel läuft nun die Jagd auf mögliche Medienlecks heiß. Involviert: das FBI – und offenbar sogar die CIA.

Im Fokus stehen ausgerechnet die Präsidentenschützer des "Secret Service". Einige von ihnen operieren offenbar gar nicht so geheim. Ein Auslöser ist weiter der Thriller um Trumps heimliche Abreise vom NATO-Gipfel in der Türkei im Juli: Der Präsident wurde in einem Catering-Fahrzeug zu einer Militärmaschine gebracht – abgeschirmt vor neugierigen Blicken.

Doch auch eine schlüpfrigere Posse wurde zum Top-Thema in Washington: Mit Trump im "Flucht-Container" saß auch seine treue Assistentin Natalie Harp. Ihre Dauerpräsenz an seiner Seite sorgt schon länger für Getuschel. Bekannt wurden überschwängliche Briefe an Trump und bizarre Anekdoten – etwa, dass Harp seinem Golfwagen hinterherlief oder im Kofferraum eines Konvoi-SUVs mitfuhr.

First Lady Melania passt das gar nicht

"First Lady" Melania soll das laut Insidern gar nicht passen. Bei einem jüngsten Auftritt im Rosengarten hielt sie Trumps Hand demonstrativ lange und innig vor den Kameras. Man wollte sichtlich eheliche Eintracht zeigen.

Für Trump kommen solche Gerüchte zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Der schleppende Iran-Konflikt, Teuerung, Korruptionsvorwürfe und Handelskriege lähmen das Weiße Haus. Und die Demokraten schlachten das "Natalie-Sommertheater" bereits aus. Senator Jon Ossoff, der im November zur Wiederwahl antritt, spottete, Trump habe offenbar keine Lust mehr auf seinen Job und gehe lieber mit Natalie "auf Reisen".

Nun rollen beim Secret Service die ersten Köpfe: Mitarbeiter wurden aus ihren Büros eskortiert. Der Verdacht drängt sich auf: Müssen für das NATO-Drama und die Natalie-Misere jetzt Sündenböcke her?

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