Tatortbegehung

Tod durch Kopfschüsse: Verdächtiger muss Bluttat rekonstruieren

© Monatsrevue/Thomas Lenger/privat
Ermittler begehen mit dem Beschuldigten den Tatort.
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Im Fall der getöteten Angestellten einer Wiener Volksschule hat es am Mittwoch einen weiteren wichtigen Ermittlungsschritt gegeben. Der 28-jährige Tatverdächtige wurde gemeinsam mit seiner Anwältin Astrid Wagner und Ermittlern zum Tatort in Kottingbrunn gebracht. Dort fand eine Begehung statt, bei der der Ablauf des Verbrechens rekonstruiert werden sollte.

Geständnis liegt bereits vor

Der Mann war kurz nach der Tat im Mai festgenommen worden und soll die Tötung bereits gestanden haben. Nach bisherigen Ermittlungen soll er das Opfer Katharina, die einzige Tochter eines kroatischen Paares, das in derselben Wohnhausanlage wohnt(e), über soziale Medien kennengelernt haben. Als Motiv gab der Beschuldigte, ein 28-jähriger Bau- und Erdaushubunternehmer mit mäßig gehenden Geschäften, laut den Ermittlern eine tiefe persönliche Kränkung an. Katharina war in der Nacht auf den 14. Mai mit drei Schüssen aus einer Kleinkaliberwaffe in den Kopf ums Leben gekommen.

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Weitere Ermittlungen laufen

Die Tatortbegehung soll helfen, den genauen Ablauf des Verbrechens zu überprüfen und offene Fragen zu klären. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Für den 28-Jährigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

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