Springtamarine

Süßer Mini-Affe erobert Haus des Meeres

Ein schwarzer Affe trägt ein Junges auf dem Rücken, beide blicken in die Kamera.
© Haus des Meeres
Pechschwarz, winzig klein und schon jetzt ein echter Hingucker! Der jüngster Springtamarin-Nachwuchs im Haus des Meeres ist erst wenige Tage alt und kann bereits im Tropenhaus entdeckt werden.
OE24 auf Google bevorzugen

Die Callimico goeldii, so ihr wissenschaftlicher Name, zählen mit einer Körperlänge von nur rund 20 Zentimetern zu den kleinsten Affenarten der Welt.

Ihren Namen verdanken die Äffchen ihrem außergewöhnlichen Sprungvermögen: Mithilfe der kräftigen Hinterbeine können sie Distanzen von bis zu vier Metern überwinden. Ihre natürliche Heimat sind die Regenwälder des westlichen Amazonasgebiets. Dort sind die Bestände vor allem durch Lebensraumverlust und Bejagung bedroht. In Zoos werden Springtamarine daher gezielt in koordinierten Zuchtprogrammen gehalten.

Im Haus des Meeres bewohnen sie das großzügige Tropenhaus, das sich über drei Stockwerke erstreckt. "Die weitläufige und abwechslungsreich gestaltete Anlage bietet ihnen ideale Bedingungen, um ihre beeindruckende Sprungkraft, ihren Bewegungsdrang und ihr ausgeprägtes Sozialverhalten auszuleben", erklärt Zoodirektor Jeff Schreiner.

Ein Babyaffe klammert sich an den Rücken eines ausgewachsenen Affen.
Affen © Haus des Meeres

Die Tiere leben in kleinen Familienverbänden, in denen sich alle Gruppenmitglieder an der Aufzucht des Nachwuchses beteiligen – und dabei das Tropenhaus ordentlich auf den Kopf stellen. Auf ihrem Speiseplan stehen Früchte, Baumsäfte, Pilze sowie Insekten und andere Kleintiere.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden