Birago-Kaserne Melk

Sudetendeutsche Schicksale: 80. Jahrestag der Abschiebung

Es gab auch heitere Momente.
© SLÖ/Stix
Tränen, Trauer, Tausende Schicksale: Vor 80 Jahren wurde Melk zur Drehscheibe. Eine große Gedenkveranstaltung erinnert an das düstere Kapitel.
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Ab Januar 1946 machte die sowjetische Besatzungsmacht Melk zum zentralen Sammel- und Registrierungslager. Zehntausende Sudetendeutsche, aus der Tschechoslowakei vertrieben und nach Niederösterreich geflohen, wurden hier erfasst und weiter in die alliierten Besatzungszonen nach Deutschland abgeschoben. Ohne Heimat, ohne Besitz, ohne Gewissheit, wohin die Reise geht.

Ehrendes Angedenken.
Ehrendes Angedenken. © zVg

Gedenken an der Kaserne

Am 1. Oktober 2026 holt der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften (VLÖ) gemeinsam mit dem Militärkommando Niederösterreich die Erinnerung zurück.

Ein würdiges Angedenken.
Ein würdiges Angedenken. © SLÖ/Stix

Schauplatz ist die Birago-Kaserne in der Prinzlstraße in Melk, wo zum 80. Jahrestag der Abschiebung gedacht wird.

Interessierte Zuhörer.
Interessierte Zuhörer. © SLÖ/Stix

Neben Spitzenvertretern der Verbände der Vertriebenen ehrten auch hochrangige Vertreter aus Politik und Bundesheer die Schicksale der Sudetendeutschen.

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