Nach Urteil
Skandal-Sohn Marius Borg Høiby legt Berufung ein
Das bestätigte sein Verteidiger der norwegischen Nachrichtenagentur NTB am Mittwoch. Ein Gericht in Oslo hatte ihn vergangene Woche für 34 Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt.
Verurteilung wegen zwei Vergewaltigungen
Wehren will Høiby sich gegen die Verurteilung wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie wegen des Missbrauchs in seiner Beziehung zu einer Ex-Freundin. Høiby war wegen vier Vergewaltigungen angeklagt, jedoch nur in zwei Fällen verurteilt worden. Der Berufungsprozess könnte nach norwegischen Medienberichten im kommenden Jahr stattfinden.
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Bereits seit Anfang Februar sitzt Høiby in Untersuchungshaft, nachdem er gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer Ex-Freundin verstoßen hatte. Mit Verweis auf die schwere Lungenkrankheit seiner Mutter Mette-Marit hatte er in den vergangenen Monaten mehrfach versucht, aus der U-Haft freizukommen - ohne Erfolg.
Den letzten Versuch hatte er direkt nach dem Urteil gestartet. Das Gericht sagte Nein. Gegen diese Entscheidung will Høiby laut der Zeitung "Aftenposten" nicht in Berufung gehen.
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