Hamas-Terror

Selbst am Gedenktag demonstriert Thunberg

Greta Thunberg bei der Demo in Berlin.
© picture alliance/dpa
Am tieftraurigen Gedenktag  für die Opfer des Massenmords der palästinensischen Hamas-Terroristen demonstrierte die Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg (23) mitten in Berlin für die Palästinenser. Die BILD fragte: "Wie tief kann eine Ikone sinken?"
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Am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel, bei dem mehr als 1200 Menschen getötet wurden, zog Greta Thunberg am Mittwochabend durch Kreuzberg. Die Polizei zählte am Oranienplatz zunächst 500 bis 700 Menschen, später 850. Die Schwedin verteilte zuerst Flyer, dann lief sie im Zug Richtung Görlitzer Bahnhof und skandierte "Palestine will be free".

Um die Schultern trug sie eine Kufiya. Neben ihr hielt eine Frau ein Schild mit der Aufschrift "Israel Terror-Staat". Auf die Frage eines BILD-Reporters, warum sie ausgerechnet an diesem Tag gegen Israel auf die Straße gehe, sagte sie auf Englisch, dazu wolle sie lieber nichts sagen.

Demo-Teilnehmer riefen: "Fuck Germany"

Am Kottbusser Damm stoppte die Polizei die Demo. Polizeisprecher Florian Nath sprach von einem Schieben und Treten gegen Beamte, von verbotenen Symbolen der Hamas und von wiederholten Verstößen gegen die Auflagen. Über Lautsprecher riefen Teilnehmer "Fuck Germany".

Gegen 21 Uhr löste die Polizei die Versammlung auf – wegen strafbarer Parolen und Angriffen auf die Einsatzkräfte. 30 Menschen wurden vorläufig festgenommen, mindestens fünf Beamte verletzt, für einen wurde ein Rettungswagen gerufen. Auf der anderen Straßenseite standen zu Beginn etwa ein Dutzend Menschen mit israelischen Fahnen.

Der Aufruf zur Demo im Netz hatte einen Bulldozer gezeigt, der einen Zaun durchbricht, eine Anspielung auf den 7. Oktober 2023. Die Versammlung selbst war unter dem Motto "Stoppt den Gaza-Genozid" angemeldet.

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